Sport

Fluch über Schweizern? Nun auch Albrecht verletzt

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:22

Der Schweizer Daniel Albrecht hat sich bei seinem Sturz im oberen Streckenabschnitt in Lake Louise eine Knieverletzung zugezogen. Albrecht kam im Sicherheitsnetz zum Liegen und musste mit dem Helikopter geborgen werden. Er wurde in das Krankenhaus in Banff geflogen. Das Training war für zwanzig Minuten unterbrochen.

eine Knieverletzung zugezogen. Albrecht kam im Sicherheitsnetz zum Liegen und musste mit dem Helikopter geborgen werden. Er wurde in das Krankenhaus in Banff geflogen. Das Training war für zwanzig Minuten unterbrochen.

Albrecht, der vor vier Jahren ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, war in Lake Louise mit dem Ziel angetreten, erstmals seit seinem Kitzbüheler Horrorsturz im Jänner 2009 wieder eine Weltcup-Abfahrt bestreiten zu können. Dazu hätte er gegen seine Landsleute Sandro Viletta und Marc Berthod eine interne Ausscheidung bestehen müssen.

Es war eine der letzten Chancen für den Walliser, im Weltcup nochmals Fuß zu fassen. Für den Riesentorlauf von Beaver Creek am übernächsten Wochenende besaß Albrecht eine letzte Startgarantie des Schweizer Verbandes. Doch weil er dort mit hoher Startnummer kaum eine Chance auf eine Qualifikation für den zweiten Lauf gehabt hätte, versuchte er sein Glück in Lake Louise. Dort haben schon oft Fahrer mit hohen Nummern Spitzenplätze erreicht.

Schweizer vom Pech verfolgt

Im Jahr eins nach Didier Cuche hat das Schweizer Herrenskiteam harte Zeiten vor sich. Mit dem Routinier verlor Österreichs Erzrivale das Zugpferd einer Truppe, in der Asse wie Albrecht, Carlo Janka und Beat Feuz mit großen Problemen kämpfen. , dass er vergangene Saison trotz seiner Knieprobleme bis zum Schluss mit Marcel Hirscher um den Gesamtsieg gekämpft hat - wegen Knieproblemen kam der Komplett-Ausfall für die WM-Saison.

Während Weltmeister (2009), Olympiasieger (2010) und Weltcup-Gesamtsieger (2010) Carlo Janka nach einer Herzoperation, Virus-und Rückenproblemen nun wenigstens seine aktuellen Abstimmungsprobleme mit den neuen Skiern im Griff hat, zeichnen auch auch Marc Gini und Marc Berthod eine pechschwarze Situation. Fast alle Hoffnungen ruhen nun auf Didier Defago, den Routinier im Team.

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