Flugverbot für Wiener wegen "falschem" PCR-Test

Knapp 30 Passagiere durften am Freitag nicht in den Flieger von Wien nach Mallorca steigen. Der Grund: Verwirrung um einen "falschen" PCR-Test. 

Turbulente Szenen spielten sich am Freitag am Flughafen Wien-Schwechat ab. Knapp 30 Passagieren wurde die Beförderung mit einem Ryanair-Flieger nach Mallorca verweigert. Grund: Sie hatten keinen RT-PCR-Test, sondern einen RNA-PCR-Test bei sich. Zwei Buchstaben, große Wirkung, denn laut Ryanair-Website, ist die Einreise nach Spanien nicht mit einem RNA-Test möglich. Nach langen Diskussionen am Wiener Flughafen mussten die Urlauber letztendlich am Boden bleiben.

Airport hält sich an Vorgaben des Landes

"Der Flughafen und die Airline müssen sich hier an die Vorgaben des jeweiligen Landes halten, die auch auf der Homepage der Airline ersichtlich sind. Im konkreten Fall wurde vor Ort auch mit der Airline diesbezüglich nochmal Rücksprache gehalten", so ein Airport-Sprecher.

Ein "Heute"-Leser will freilich noch am Freitag auf der Airline-Homepage die Gültigkeit jenes PCR-Tests gesehen haben. Auch die behördlichen Einreisehinweise für Spanien geben wenig Hinweise auf spezielle PCR-Erfordernisse. Die Pressestelle von Ryanair bestätigte auf "Heute"-Anfrage den Vorfall: "Wir weisen auf die speziellen Regularien in den jeweiligen Reiseländern hin und halten uns auch an diese. Bei den Passagieren in Wien haben wir kulanterweise eine Umbuchung des Fluges ermöglicht." 

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