Die Bilder aus Nepal erschüttern die Welt. Mehr als zwei Wochen nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya werden noch immer über 5000 Menschen vermisst. Offiziell wurden bisher 1384 Todesopfer geborgen.
Die Fluten rissen am 26. August alles mit sich: Brücken, Häuser, Autos und unzählige Menschen. In der 26.000-Einwohner-Stadt Bidur verbindet heute nur noch eine traditionelle Seilbahn die Flussufer.
Laut BILD.de befinden sich unter den Vermissten auch Deutsche. Das Auswärtige Amt spricht von einer "hohen einstelligen Zahl", während die nepalesische Touristenbehörde acht deutsche Staatsbürger auf ihrer Liste führt. China meldet zusätzlich drei vermisste Deutsche aus Tibet.
An öffentlichen Plätzen in Kathmandu hängen die Fotos der Vermissten - auch an den Wänden eines Leichenschauhauses. Die Hoffnung der Angehörigen, ihre Geliebten lebend wiederzusehen, stirbt zuletzt.
Während Abrissbagger sich durch die Trümmer der zerstörten Häuser kämpfen, versuchen die Menschen in Bidur, in ihren Alltag zurückzufinden. Doch die Narben dieser Katastrophe werden noch lange sichtbar bleiben.