Unter Trümmern gefangen

Flut-Wunder! Mädchen (7) nach vier Tagen gerettet

Vier Tage lag ein siebenjähriges Mädchen nach der Flut in Nepal unter Trümmern. Nun wurde es lebend gerettet.
Newsdesk Heute
29.08.2026, 22:20
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Vier Tage nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal gibt es ein kleines Wunder: Einsatzkräfte haben ein siebenjähriges Mädchen lebend unter den Trümmern gefunden. Das Kind war seit der Katastrophe verschüttet.

Auf einem Video der nepalesischen Polizei ist zu sehen, wie Beamte Schutt und Steine mit bloßen Händen wegräumen und die mit Schlamm bedeckte Siebenjährige befreien. Wie "Nepal News" am Samstagabend berichtete, wurde sie anschließend per Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Ihr Zustand ist laut Ärzten kritisch. Ihre Eltern waren bereits zuvor gerettet und in ein Krankenhaus in Kathmandu gebracht worden.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Mehr als 2500 Menschen vermisst

Während die Familie gerettet werden konnte, geht die Suche nach Tausenden Vermissten weiter. Mehr als 2500 Menschen gelten noch als vermisst, über 600 Leichen wurden bereits geborgen. Nach Angaben der nepalesischen Behörden konnten zugleich "einige Tausend Menschen" gerettet werden.

Die Einsätze werden vor allem durch enorme Schlammmassen behindert. "Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle", sagte Armeesprecher Raja Ram Basnet. Auch Hubschraubereinsätze seien dadurch schwierig.

Identifizierung der Opfer wird immer problematischer

Zudem wird die Identifizierung der Opfer immer problematischer. Von 233 im Distrikt Chitwan geborgenen Toten konnten bis Samstag nur vier identifiziert werden. Wegen der zunehmenden Verwesung wurde auch vor Gesundheitsrisiken gewarnt.

Die Gefahr einer weiteren Flutwelle ist unterdessen nach chinesischen Angaben gesunken. Ein durch Geröllmassen entstandener See am Fluss Purepu Tsangpo sei kleiner geworden, das Wasser fließe laut Satellitenaufnahmen langsam ab.

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.08.2026, 22:20