US-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit der Regierung in Caracas verkündet.
Die Vereinigten Staaten erhalten demnach die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen.
Dies sei "der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte", erklärte Trump auf seinem Online-Dienst Truth Social. Der Deal werde die US-Ölreserven mehr als verdoppeln und die Spritpreise "für alle Amerikaner" auf Jahre hinaus senken.
Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth hätten die Vereinbarung "in direkter Zusammenarbeit" mit Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodrigüz ausgehandelt.
Laut Rubio wird die Vereinbarung Venezuela fast 100 Milliarden Dollar an privaten Investitionen bringen. Außerdem bedeute es "Tausende gut bezahlte Jobs" und einen Beitrag zum "Wiederaufbau von Venezuelas Wirtschaft".
Übergangspräsidentin Rodrigüz bezeichnete das Abkommen als "historisch". Es gehe um die Entwicklung von 17 strategisch wichtigen Ölfeldern. Neben den Investitionen sollen auch mehr als 209 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen für den Staat anfallen.
Venezuela verfügt mit mehr als 303 Milliarden Barrel über die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. Im Jänner war der linksnationalistische Präsident Nicolas Maduro bei einem US-Militäreinsatz gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Dort soll ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden.
Seine frühere Stellvertreterin Rodrigüz übernahm die Übergangsregierung und setzt sich seither für eine Öffnung Venezuelas für ausländische Investitionen ein.