Die rot-weiß-rote Auswahl wurde am Donnerstag bei der Auslosung in Nyon als Gruppensieger der Liga B als Teil der besten 16 Teams Europas gezogen, bekommt es in Gruppe A1 mit den beiden WM-Finalisten von 2018, Frankreich und Kroatien, sowie neuerlich mit Dänemark, bereits Gegner in der abgelaufenen WM-Qualifikation, zu tun.
Klar, dass die Elf von Franco Foda da nur Außenseiter ist, um den Verbleib in der höchsten Nations-League-Ebene kämpfen muss. Trotzdem sieht der Deutsche durchaus Chancen. "Es ist eine sehr interessante Gruppe, eine große Herausforderung für uns. Mit dem Weltmeister, dem Vize-Weltmeister. Es werden spannende Spiele", verspricht der Deutsche.
Trotzdem hielt Foda fest: "Wir wollen den einen oder anderen Punkt mitnehmen. Statt Dänemark hätte ich mir eigentlich eine andere Mannschaft gewünscht, weil wir schon gegen sie gespielt haben. Aber es gibt die Möglichkeit, Revanche zu nehmen. Wir haben uns in beiden Spielen sicher unterm Wert verkauft", meinte der 56-Jährige.
"Frankreich ist der absolute Topfavorit. Wenn wir aber alle Mann an Bord haben, bin ich davon überzeugt, dass wir den einen oder anderen Punkt mitnehmen können", meinte Foda weiter. Dabei ist noch nicht einmal sicher, dass der 56-Jährige beim Start der Nations League noch auf der ÖFB-Betreuerbank sitzt. Darüber entscheidet das WM-Play-off im März. Zum Auftakt muss Rot-Weiß-Rot in Wales ran.
Die Gruppenphase der Nations League 2022/23 wird mit vier Spieltagen im Juni und den beiden finalen Spieltagen im September 2022 ausgetragen. Der Sieger jeder Gruppe qualifiziert sich für das Finalturnier, die Gruppen-Letzten müssen absteigen.