Formel 1: 2017 nur halb so viele Überholmanöver

Die Formel 1 war mit zahlreichen Regeländerungen in die Saison 2017 gestartet. Diese haben für einen Rückgang der Überholmanöver gesorgt.

Halbiert! Die Zahl der Überholmanöver in der Formel 1 ist um 49 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus einer von Reifenhersteller Pirelli veröffentlichten Statistik hervor. Die Regeländerungen machten die Boliden wesentlich empfindlicher auf Luftverwirbelungen des davor fahrenden Autos. Dadurch mussten die Piloten mehr Abstand lassen, somit wurden Attacken schwieriger.

2016 waren es in den 21 Grand Prix noch 866 Überholmanöver. In der abgelaufenen Saison schrumpfte diese Zahl in einem Rennen weniger auf 435. Das ist der niedrigste Wert seit der Einführung des DRS-Systems, das Überholmanöver durch das Flachstellen des Heckflügels erleichtert.

Red Bull als Überhol-Könige

Wie bereits im Vorjahr gingen die meisten Überholmanöver auf das Konto der Red-Bull-Piloten. Mit 43 Vorgängen übertrumpfte Daniel Ricciardo seinen Teamkollegen Max Verstappen, der 2016 diese Wertung noch angeführt hatte.

Das Rennen mit den meisten Überholmanövern war der spektakuläre Grand Prix von Aserbaidschan.

Als Überholmanöver werden Positionswechsel auf der Strecke nach der ersten Runde gezählt. Nicht berücksichtigt wird der Start und ein Überholmanöver durch einen Boxenstopp.

(wem)

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