"Formel-1-Finale wäre mit Niki nicht so eskaliert"

Niki Lauda (l.), Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko
Niki Lauda (l.), Red-Bull-Motorsportchef Helmut Markoimago images/Motorsport Images
Red Bull jubelt über den WM-Titel in der Formel 1! Aber in der Stunde des Triumphs ist auch Österreichs PS-Ikone Niki Lauda ein Thema.

Max Verstappen ist Formel-1-Weltmeister – aber die kochenden Emotionen und Einsprüche von Mercedes nach dem verlorenen WM-Duell liegen Red Bull noch im Magen. "Da hätte ich mir gewünscht, dass Niki Lauda noch da wäre", meint Motorsport-Chef Helmut Marko auf "ServusTV" über den verstorbenen Ex-Mercedes-Boss. "Mit Niki wäre das mit Sicherheit nicht so eskaliert."

Doch die Laune lässt man sich beim Austro-Rennstall nicht verderben, obwohl Lewis Hamilton dem Red-Bull-Piloten einen speziellen Titel voraus hat: den Ritterschlag, den der Brite von Prinz Charles nach dem Saison-Finale in Abu Dhabi empfing.

Will Verstappen gleichziehen und auch "Sir" werden? "Nein", winkt er ab, obwohl er als Niederländer auch aus einer Monarchie stammt. "Ich brauche das nicht. Rennen fahren, Weltmeister werden, das reicht."

Wie lange noch im Red-Bull-Cockpit? Motorsport-Chef Helmut Marko meldet trotz Verstappens Treueschwur ("Ich hoffe, wir können das noch 15 Jahre weitermachen") noch keinen Langzeit-Vertrag: "Wir diskutieren mit seinem Management."

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