Sport

Formel-1-Hund brachte Mercedes kein Glück

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:07

Roscoe ist der erste Hund, der eine Akkreditierung (inkl. Foto) für das heiligste der Formel 1 - das Fahrerlager bekam. Am Spanien-Wochenende war die Bulldogge von Lewis Hamilton erstmals mit an der Strecke, entpuppte sich aber nicht als Talismann. Nach einem starken Qualifying mit beiden "Silberpfeilen" in der ersten Startreihe, konnte nur Nico Rosberg als Sechster ein paar Punkte retten.

war die Bulldogge von Lewis Hamilton erstmals mit an der Strecke, entpuppte sich aber nicht als Talismann. Nach einem starken Qualifying mit beiden "Silberpfeilen" in der ersten Startreihe, konnte nur Nico Rosberg als Sechster ein paar Punkte retten.

In Bahrain musste der Hund noch zuhause bleiben, weil er kränkelte. Die halbjährige Bulldogge ist Hamiltons ganzer Stolz, auf Facebook postet er oft Fotos. Am Wochenende nahm er den Vierbeiner erstmals mit an den Circuit de Catalunya und ins Fahrerlager. Bei den Europarennen kommt Roscoe überall hin mit. "Wir müssen da aber etwas vorsichtig sein, denn Formel-1-Autos sind ja schon für Menschen sehr laut, von Hunden mal ganz zu schweigen", erklärte der Weltmeister von 2008. Während der Rennen "hat meine Schwester ein Auge auf ihn".

Wolff bereitet Leistung "körperlich Schmerzen"

) Schmalkost am Sonntag. Der Brite trat im Gegensatz zu Rosberg (6. Platz) als Zwölfter mit null Punkten die Heimreise an."Ich glaube es ist für die Fahrer frustrierend und für uns alle. Das ist etwas, was nahezu körperlich Schmerzen bereitet", ärgerte sich Mercedes Motorsportchef Toto Wolff. "Unglaublich" und "unerklärlich" war von seinen Piloten zu hören.

Rosberg: "Musste so langsam fahren"

Mercedes hat von allen Teams offensichtlich das größte Problem, mit den Reifen zu haushalten. Sie verschleißen am W04 viel schneller als bei der Konkurrenz. Vor allem Rosberg bekam dies zu spüren. Nach zwölf Runden an der Spitze musste er innerhalb von einer einzigen gleich drei Konkurrenten passieren lassen. "Ich musste so langsam fahren und bin so weit weg von dem, was das Auto kann. Wir sind so schnell im Qualifying, absolut dominant. Und dann so was von nach hinten im Rennen. Warum, das ist momentan leider noch unerklärlich", erklärte der Deutsche.

Favorit für Monaco

Vor allem ist das Auto, wie zuletzt drei Pole-Positions in Folge beweisen, grundsätzlich schnell. "Sonst kannst du nicht beide Autos im Training in die erste Startreihe stellen", so Mercedes-Vorstandsvorsitzender Niki Lauda. "Wir haben einfach das Problem, einen Kompromiss zu finden, um es mit den Reifen, mit dem vielen Sprit, dem Gewicht auch am Sonntag zum Funktionieren zu bringen", fügte Wolff hinzu. Zumindest beim nächsten Rennen in Monaco wird der Reifenverschleiß im Rennen nur eine untergeordnete Rolle spielen - deshalb sehen viele die "Silberpfeile" als Favorit.

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