Formel 1 in Spielberg? So will Regierung entscheiden

Am 5. Juli sollen die Formel-1-Motoren in Spielberg aufheulen.
Am 5. Juli sollen die Formel-1-Motoren in Spielberg aufheulen.Bild: imago images

Am 5. Juli will die Formel 1 mit dem Grand Prix von Österreich in die Saison starten. Entscheidend dafür ist das Sicherheitskonzept der Veranstalter.

Ein Formel-1-Grand-Prix in Spielberg trotz der Corona-Krise?

Laut Bundesregierung ist das theoretisch möglich. Ihre Zustimmung zur Abhaltung macht sie am Sicherheitskonzept der Veranstalter fest. "Das hängt total davon ab, welches Sicherheitskonzept die Veranstalter mitbringen", erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Mittwoch im Ö1-"Journal um acht".

"Nur unter strikten, strengen Bedingungen werden wir solche Veranstaltungen zulassen und natürlich, ich glaube das versteht sich in der Situation von selbst, ohne Massenpublikum", führte der Oberösterreicher die Überlegungen weiter aus. Entscheidend sei, ob ein Ansteckungsrisiko gegeben ist. Ablesen will die Regierung das vom Sicherheitskonzept des Veranstalters – das bis jetzt allerdings noch nicht vorliegt.

"Wir haben unseren Part erledigt", lässt Sportminister Werner Kogler der "APA" über einen Sprecher ausrichten. Entscheidend: Ein "geschlossener Kreislauf" aller Personen, die am Rennen beteiligt sind, "abgesehen von den Österreichern, die dort in die Abwicklung des Geschehens involviert sind."

Nach der durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Absage der ersten zehn Saisonrennen peilt die Formel 1 den ersten Grand Prix 2020 für den 5. Juli auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg an. Auch ein "Doppel" mit einem weiteren Geisterrennen am 12. Juli ist Teil der Überlegungen.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsSport-TippsMotorsportFormel 1

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