Der Aston Martin ist in der laufenden Saison nicht konkurrenzfähig. Das macht auch Formel-1-Star Fernando Alonso zu schaffen. Über Rang 15 ist der Spanier bisher nicht hinausgekommen. Am großen Selbstbewusstsein des Spaniers änderten die Ergebnisse der letzten Wochen aber nichts.
Stattdessen tönte Alonso mit breiter Brust. Als Alonso zuletzt vor dem Hintergrund des kaum konkurrenzfähigen Aston Martins gefragt wurde, wie er denn seine eigenen Leistungen einschätzen würde, tönte der Spanier: "Ich messe gar nichts. Ich bin der Beste. Ich muss gar nichts beweisen."
Alonso ist Doppel-Weltmeister, hat 32 Rennsiege eingefahren. Der letzte Erfolg ist aber bereits 13 Jahre her. Und der letzte Stockerplatz gelang 2023. Mit seinem aktuellen Gefährt ist an derartige Erfolge ohnehin nicht zu denken. Aston Martin muss froh sein, die Rennen beenden zu können. Trotzdem denkt der Star-Pilot auch im hohen Rennfahreralter mit 44 Jahren noch lange nicht ans Aufhören. "Ich warte auf die nächste Chance. Gleichzeitig versuche ich, dem Team zu helfen, damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht verlieren", meinte Alonso.
Gleichzeitig holt sich der Spanier an anderen Orten sein Selbstvertrauen. "Wenn ich auf die Kartbahn gehe und nicht der Schnellste bin, dann würde ich mir Sorgen machen. Wenn ich ein GT-Auto fahre und nicht der Schnellste bin, würde ich mir Sorgen machen", meinte Alonso.
Die nächste Chance, seine Klasse unter Beweis zu stellen, bietet sich am kommenden Rennwochenende, da steht der Große Preis von Monaco auf dem Programm. Schon allein Punkte wären für Alonso und Aston Martin eine ganz große Sensation.