"Genug ist genug"

FP-Wahlkampfauftakt mit Bierwagen und Mariandlschießen

In Neunkirchen lud die FPÖ zum Wahlkampfauftakt – vor allem in Richtung ÖVP wird der Ton rauer.
Niederösterreich Heute
08.05.2026, 14:06
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Beim Gasthaus Z'Spitzerl in der Auzeile in Neunkirchen luden die Freiheitlichen zu ihrem Wahlkampfauftakt im Zuge der Gemeinderatswahl am 31. Mai in der Bezirkshauptstadt. Mit dabei: Spitzenkandidat Helmut Fiedler und FPNÖ-Chef Udo Landbauer.

"Heute geht es um den Start in die entscheidenden Wochen für unsere geliebte Stadt", so Helmut Fiedler am Donnerstagabend. Den Gästen wurden Grillspezialitäten, Bierwagen sowie Mariandlschießen geboten.

"Fake News und Einschüchterungen"

"Seit 16 Jahren stellt die ÖVP den Bürgermeister, 15 Jahre war derselbe Mann Finanzstadtrat. Das Ergebnis? Ein Finanzchaos, ein Scherbenhaufen und am Ende zahlen die Neunkirchner die Rechnung", sagte Fiedler, und forderte einen Systemwechsel.

Dann seine Versprechen: "Gebührenerhöhungen gehören zurückgenommen, die Bevölkerung wieder ins Zentrum gerückt. Neunkirchen braucht einen Vollzeitbürgermeister – einen der jeden Tag bei den Menschen ist.-" Und er betonte: "Wir haben noch gut drei Wochen. Die Wahl wird nicht im Rathaus, sondern bei den Menschen entschieden. Fast die Hälfte wählte zuletzt nicht. Nur: Diesmal geht es wirklich um alles. Und dann wird sich diese Stadt verändern. Geht bitte raus, redet und überzeugt die Menschen – jede Stimme zählt."

Der nächste Jubel brandete bei den rund 150 Anhängern auf, als FPÖ Niederösterreich Landesparteiobmann Udo Landbauer ans Rednerpult trat: "Es sind nur noch 23 Tage bis zur Frage, die alles verändert: Weiter wie bisher oder Systemwechsel. Systemwechsel heißt nichts anderes, als unter die Vergangenheit einen Schlussstrich zu ziehen und neu anzufangen, damit endlich wieder Politik für euch gemacht wird."

Attacke gegen Bundesregierung

Das politische System in Neunkirchen erinnere stark an die Bundesregierung: "Die SPÖ verrät schon wieder die Pensionisten und fördert mit 600.000 Euro einen Urin-Schwimmbach, die ÖVP feiert sich für eine 5-Cent-Spritpreisbremse ab und greift den Landsleuten tief in die Taschen. Aber für Selenski und die EU sind Milliarden da. Der Rücktritt dieser Bundesregierung wäre das einzig Vernünftige, damit der Weg frei ist für einen Volkskanzler."

{title && {title} } red, {title && {title} } 08.05.2026, 14:06
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