Eine 36-Jährige soll in Wilfersdorf (Bezirk Mistelbach) von ihrem Partner mit einem Seil erdrosselt und über eine Woche in seinem Erdkeller versteckt worden sein. Ihr Lebensgefährte ist in Haft und steht unter Tatverdacht, es gilt die Unschuldsvermutung. Zurück bleibt nun der Hund des Paares, "Akuma".
Jetzt sucht der stattliche "American Akita"-Rüde im Tierheim Dechanthof nach einem neuen Zuhause. "Akuma" wurde 2022 geboren, ist kastriert, geimpft und gechippt. Der gezüchtete Wachhund misst 65 Zentimetern Schulterhöhe und bringt 46 Kilogramm auf die Waage.
Im Tierheim zeigt sich "Akuma" derzeit neutral bis freundlich gegenüber fremden Menschen. Er gilt als stabil, souverän und charakterstark. So schnell bringt ihn nichts aus der Ruhe. "Akuma" liebt ausgedehnte, gemütliche Spaziergänge und ist brav leinenführig, schreibt das Tierheim. Trotzdem braucht er Menschen, die wissen, worauf sie sich einlassen. Es wird betont, dass der Rüde klare Regeln und eine gute Anleitung durch seinen Menschen benötigt, damit er versteht, dass nicht er das Ruder übernehmen muss, sondern seine Menschen dafür da sind.
In seinem neuen Zuhause sollen keine Katzen leben, mit anderen Hunden ist eine Wohngemeinschaft nur bedingt möglich. "Akuma" steht ab sofort zur Verfügung, das Tierheim Dechanthof freut sich auf Anfragen. Wenn nach einem ausreichenden Kennenlernen alles passt, kann der Rüde auch adoptiert werden.
Gesucht wird ein Zuhause mit Hunde-Erfahrung, Geduld und Verständnis für die Eigenheiten dieser besonderen Rasse. Unter den richtigen Voraussetzungen, so das Tierheim, ist "Akuma" ein Traumhund. Einer, der nicht für jeden passt – aber für seine Menschen durch dick und dünn geht. Nach allem, was passiert ist, braucht "Akuma" jetzt vor allem eines: Menschen, die bei ihm bleiben.