Wirbel um Staatsbürgerschaft

FPÖ-Antauer: "Unser Pass ist kein Geschenkartikel"

"Der legale Aufenthalt in Österreich muss auf mindestens 15 oder 20 Jahre erweitert werden", fordert FPÖ-Landesrat Martin Antauer.
Niederösterreich Heute
11.03.2026, 05:00
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Nach dem Fall um einen Staatenlosen (26) fordert jetzt die FPÖ NÖ strengere Voraussetzungen beim Staatsbürgerschaftsrecht.

"Unser österreichischer Pass ist ein Privileg und kein Geschenkartikel. Wenn jemand eine Terrormiliz auf offener Straße mit Palästinaflagge lautstark feiert, gehört er abgeschoben und nicht mit der österreichischen Staatsbürgerschaft belohnt", nimmt FPÖ Niederösterreich Sicherheits- und Asyllandesrat Martin Antauer Bezug auf den jüngsten Fall eines Staatenlosen (26), der trotz Gutheißung einer terroristischen Straftat die österreichische Staatsbürgerschaft mit einer Beschwerde vor dem nö. Landesverwaltungsgericht erzwingen wollte, dort aber abblitzte.

Schärfere Regeln in anderen Ländern

In anderen Ländern wie Japan oder der Schweiz seien die Voraussetzungen für eine Einbürgerung ungleich schärfer – wie eine rigorose Prüfung der Lebensführung und des guten Charakters wie u.a. ordentliche Steuerzahlungen, Befragungen der Nachbarn oder geregeltes Einkommen. Im internationalen Umfeld seien sogar legale Aufenthalte seit mindestens 30 Jahren Voraussetzung, heißt es seitens der FPÖ.

"Aufenthalt mindestens 15 oder 20 Jahre"

Landesrat Martin Antauer fordert somit: "Der legale Aufenthalt in Österreich muss auf mindestens 15 oder 20 Jahre erweitert werden. Ursprüngliche Asylwerber, Geduldete, Vertriebene und illegale Migranten sollen gar keine Möglichkeit des Erwerbs der Staatsbürgerschaft erhalten."

Und weiter: "Diese Gruppen sind niemals in unser Land gerufen worden. Asyl ist Schutz auf Zeit und keine Eintrittskarte für die österreichische Staatsbürgerschaft", stellt Antauer klar. Zudem wäre eine strengere Prüfung der Lebensführung notwendig: "Einkommen, Steuerabgaben, Verhalten im Alltag – wir brauchen Nettozahler und keine Menschen, die erst wieder dem Steuerzahler auf der Tasche liegen", so Antauer abschließend.

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