"Ja zur Sonderschule"

FPÖ-Fiedler: "Jedes Kind hat Recht auf beste Bildung"

Kindeswohl stehe vor Ideologie, Eltern würden Wahlfreiheit brauchen, so Bildungssprecher Helmut Fiedler von der FPÖ Niederösterreich.
Niederösterreich Heute
28.01.2026, 18:16
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"So inklusiv wie möglich, so spezialisiert wie nötig. Entscheidend sind Kindeswohl und tatsächlicher Bedarf, nicht Ideologie. Deshalb steht die FPÖ für echte Wahlfreiheit: Eltern bzw. die Schulbehörde müssen zwischen integrativer Form und Sonderschule wählen können, damit jedes Kind jene Schulform bekommt, die ihm wirklich hilft", sagte FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher und Landtagsabgeordneter Helmut Fiedler bei der Pressekonferenz zum Thema "Ja zur Sonderschule! Jedes Kind hat das Recht auf beste Bildung" am Mittwoch in St. Pölten.

"Nur das ist verantwortungslos"

Denn das Schlagwort Inklusion sei zu inflationär verkauft worden: "Alle in dieselbe Klasse, dann schauen wir schon, wie es irgendwie geht. Nur das ist verantwortungslos und führt zur Überforderung bei Kind, Lehrer und gesamter Klasse", so Fiedler und verwies dabei auf Tausende Kinder und Familien in Niederösterreich – im Schuljahr 2022/23 ab es 5.196 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, davon 2.675 Schüler in Sonderschulen.

Drei Forderungen der FPÖ Niederösterreich

Sonderschule als gleichwertige Option und zwar flächendeckend: "Nicht als Auslaufmodell, nicht als Tabu, sondern als echte Alternative zur Integrationsklasse", so Fiedler.

Eigener Studiengang "Sonderpädagogik": "Das muss wieder eine eigene Ausbildungsschiene werden", unterstrich Helmut Fiedler.

Schluss mit der 2,7 Prozent-Quote: "Das ist eine künstliche Obergrenze. Ressourcen für sonderpädagogische Förderung müssen sich am realen Bedarf und nicht an Quoten orientieren", sagte Bildungssprecher Fiedler.

"Sonderschule heißt nicht weniger, sondern heißt gezielte Förderung, Würde und echte Bildungschancen", so Helmut Fiedler.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.01.2026, 10:33, 28.01.2026, 18:16
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