Mit dem Beginn der Wiener Christkindlmarkt-Saison geht auch die politische Diskussion um die Sicherheit wieder los. Wiens FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss warnt vor einer "Schein-Sicherheitspolitik" und kritisiert teure Auflagen für Standbetreiber: "Anstatt immer neue Poller, Absperrungen und kostspielige Sicherheitsdienste vorzuschreiben, brauche es gezielte und wirksame Sicherheitsmaßnahmen, die wirklich schützen – und nicht nur teuer sind."
Angesichts der laut Krauss "steigenden Gefährdungslage, insbesondere durch islamistischen Extremismus seit 2015", sieht die FPÖ den Staat in der Pflicht: "Aber anstatt immer mehr Kosten und Bürokratie auf Veranstalter und Steuerzahler abzuwälzen, muss der Staat endlich wieder selbst für Sicherheit sorgen."
➤Mehr sichtbare Polizeipräsenz und Schwerpunktkontrollen
➤Konsequentes Vorgehen gegen Kriminalität und Abschiebungen illegal Aufhältiger
➤Klare Zuständigkeiten bei Sicherheitskosten
➤Entlastung kleiner Marktbetreiber
➤ein Bekenntnis zu "unseren christlichen Traditionen" statt "linker Umbenennungsdebatten zum Wintermarkt"
"Unsere Christkindlmärkte sind Orte der Tradition und Besinnlichkeit. Großeltern mit Enkeln, Eltern mit Kindern und alle Besucher sollen sich sicher fühlen können – ohne Angst und ohne übertriebene Vorschriften", so Krauss. Und abschließend: "Wien braucht Sicherheit durch den Staat, nicht Bürokratie auf dem Rücken der Bürger."