FPÖ-Kickl jubelt: "Kurz muss weg, jetzt ist er weg"

Da war die Welt noch in Ordnung: Kickl und Kurz bei der Angelobung der Bundesregierung 2017.
Da war die Welt noch in Ordnung: Kickl und Kurz bei der Angelobung der Bundesregierung 2017.Georges Schneider / picturedesk.com
Auf den Komplettrückzug von ÖVP-Chef Sebastian Kurz aus der Politik reagiert nun die FPÖ. Herbert Kickl hat aber bereits neue Polit-Feinde auserkoren.

"Ich habe am Beginn des Jahre gesagt Kurz muss weg, jetzt ist er weg", kommentierte FPÖ-Chef Herbert Kickl den Ausstieg von ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz der Freiheitlichen. Kickl attestierte, dass Kurz der "Druck zu groß" geworden sei und er viele "Fronten offen" habe: "Er ist zuletzt allein auf weiter Flur gestanden, die Partei hat ihn fallen gelassen und er zieht jetzt die Konsequenzen daraus." Das mache aber nicht viel Unterschied, so Kickl.

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Warum? Weil sich der FPÖ-Chef bereits auf den Kurz-Nachfolger eingeschossen hat. Egal ob Bundeskanzler Alexander Schallenberg oder Innenminister Karl Nehammer (laut "Heute"-Infos gilt Nehammer als Nachfolger als so gut wie fix), so Kickl, beide würden unverantwortliche Politik machen, weshalb es auch egal sei, wer der Nachfolger von Kurz an der Spitze der ÖVP werde, so Kickl sinngemäß.

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Der Medien- und Verkehrssprecher der FPÖ, Christian Hafenecker, schrieb indes auf Twitter: "Der Kurzschluss scheint unmittelbar bevorzustehen. Damit ist es aber nicht getan, mit Sebastian Kurz geht nur der türkise Hauptdarsteller von der Bühne, seine Komparsen bleiben aber, noch… wenn Karl Nehammer tatsächlich Parteichef wird ist klar: black is back."

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