Wacker Innsbruck gewann am Freitagabend in der 12. Runde der Sky Go Ersten Liga das Duell gegen Verfolger LASK. Der Tabellenführer setzte sich auf der Linzer Gugl mit 1:0 durch. Für den entscheidenden Treffer sorgte Thomas Pichlmann vom Elfmeterpunkt.
. Der Tabellenführer setzte sich auf der Linzer Gugl mit 1:0 durch. Für den entscheidenden Treffer sorgte Thomas Pichlmann vom Elfmeterpunkt.
Am Ende der Partie regierte bei den Linzern der Ärger. Ein fragwürdiger Elfmeter und noch dazu viele Chancen ausgelassen, aus Linzer Sicht lief dieses Spiel auf schiefer Ebene. Noch dazu wuchs damit der Rückstand auf die Tiroler auf sechs Punkte an.
Der LASK war die spielbestimmende Mannschaft. Dovedan sorgte mit einer tollen Einzelaktion bereits in der 3. Minute erstmals für Torgefahr. In der 20. Minute ließ Kerhe eine Riesenchance liegen. Nach einem Doppelpass mit Gartler scheiterte er alleine vor Grünwald. Fröschl traf nach einem Konter in Minute 29 das Tiroler Tor nicht.
Fragwürdiger Elfmeter
Das rächte sich kurz vor der Pause. In der 45. Minute ging Gründler nach leichtem Kontakt mit Ranftl im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Lechner entschied sofort auf Strafstoß, eine äußerst umstrittene Entscheidung. Pichlmann ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte den Elfer.
Auch nach der Halbzeit bestimmte der LASK weite Teile des Spiels und hätte eigentlich einen Elfmeter bekommen müssen. In der 54. Minute wurde Dovedan im Strafraum von Siller zu Boden gecheckt, aber diesmal blieb die Pfeife stumm.
Brutalo-Foul von Ramsebner
Nachdem der LASK weitere Chancen liegen ließ, wurde es ruppig. Cabrera schlug Gründler mit der Faust in den Bauch und hatte Glück, dass er nur Gelb sah. Kein Erbarmen zeigte der Schiedsrichter bei der Attacke von Ramsebner gegen Gründler (72.). Zu Recht, denn der LASK-Verteidiger schnitt den Tiroler mit gestreckten Beinen von hinten um.
In Unterzahl lief dann nichts mehr für den LASK, der damit eine bittere Niederlage kassierte.