Frankfurt-Boss gegen AfD: Gericht stellt Verfahren ein

Kann man die AfD wählen und Fan von Eintracht Frankfurt sein? Klub-Boss Peter Fischer sagt: "Nein." Politiker klagten den Chef von Adi Hütter – erfolglos.

Fußball und Politik – ein heikles Thema. In Deutschland gingen die Wogen nach einer Aussage von Frankfurt-Präsident Peter Fischer hoch, der mit der AfD auf Konfrontationskurs ging. Einige Politiker erhoben Klage, wurden vom Gericht jedoch abgewiesen.

AfD gegen Eintracht

Konkret ging es um die Aussagen Fischers, dass es sich "nicht mit der Satzung der Eintracht verträgt, AfD zu wählen", und er deswegen keine AfD-Anhänger im Verein haben wolle. Später legte er nach: "Es gibt bei der Eintracht keinen Platz für die braune Brut!"

Klage abgewiesen

Einige Politiker der rechten Partei zogen wegen dieser Aussagen vor Gericht. Sie klagten den 62-Jährigen wegen übler Nachrede, Beleidigung und Verleumdung. Allerdings hatten sie vor Gericht keinen Erfolg. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main bestätigt, dass die Klagen abgeweisen wurden. Fischer hat damit keine juristischen Konsequenzen zu fürchten. (heute.at)

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