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Franz und Streitberger holten sich letzte Abfahrts-P...

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:43

Im zweiten und letzten Abfahrtstraining setzten sich Max Franz und Georg Streitberger in der teaminternen Qualifikation für das Abfahrts-Spektakel auf der Birds of Prey am Samstag (ab 18.45 im "Heute.at"-Live-Ticker) durch. Mit Brice Roger entschied ein Überraschungsmann den dritten Zeitlauf für sich.

Im zweiten und letzten Abfahrtstraining setzten sich Max Franz und Georg Streitberger in der teaminternen Qualifikation für das Abfahrts-Spektakel auf der Birds of Prey am Samstag () durch. Mit Brice Roger entschied ein Überraschungsmann den dritten Zeitlauf für sich. 

Vor der rot-weiß-roten Qualifikation gab Chefcoach Andreas Puelacher die Devise aus, dass der Schnellste aus dem Zeitlauf sich automatisch qualifiziert und der vierte Platz per Trainerentscheid vergeben wird. Die ÖSV-Läufer machten es den Coaches aber nicht schwer. Mit Max Franz und Georg Streitberger wurden die beiden Schnellsten Österreicher nominiert. Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt und Matthias Mayer waren bereits gesetzt.

Mit einer soliden Fahrt landete Max Franz als bester ÖSV-Läufer auf dem fünften Platz, 0,48 Sekunden hinter dem Schnellsten Brice Roger. Dabei war der Kärntner noch nicht richtig zufrieden: "Im unteren Teil habe ich noch einiges an Zeit liegen gelassen. Ich habe mich schon im ersten Training gut gefühlt. Eine Qualifikation ist immer schlecht, aber jetzt heißt es vorbereiten auf die Abfahr", so Max Franz. 

Klare Entscheidung in der Quali

Nur eine Hundertstel hinter Franz landete Georg Streitberger. Auch der 33-Jährige sah noch Verbesserungsmöglichkeiten: "Es war keine schlechte Fahrt bis zum Golden Eagle-Sprung, da war ich zu weit von der Linie weg. Aber ich bin schon zufrieden." Die beiden anderen Konkurrenten um die Abfahrt-Tickets, Romed Baumann und Otmar Striedinger, konnten nicht mithalten: "Es ist mir nicht ganz aufgegangen. Die Quali war nicht einmal so knapp wie gedacht. Das war leider zu wenig", musste Romed Baumann zugeben. Der Tiroler schaffte es nur auf den 21. Rang. (+1,37)

Nicht unter zwei Sekunden Rückstand schaffte es Otmar Striedinger mit einer zu weiten Linie. "Bei mir ist ziemlich alles schief gegangen. Ich bin nicht reingekommen, habe nicht den rhythmus gefunden. Die anderen haben sich die Tickets verdient", gab der Kärntner zu. 

Klassische Trainingsläufe der Fixstarter

Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt zeigte einen typischen Trainingslauf, deckte noch nicht die Karten voll auf. "Es war eine Trainingsfahrt, morgen werde ich mehr Gas geben. Morgen gehört mehr die Killer-Linie gefahren. Heute war das teilweise miserabel", weiß der 34-Jährige, wo der Hebel anzusetzen ist. Der 19. Platz (+1,28) ist kein Maßstab.

Ähnliches gilt für Matthias Mayer, der sich eine Hundertstel hinter Reichelt an der 20. Stelle klassieren konnte. "Ich hab mir in den letzten Tagen leichter getan, aber die Piste schaut ganz lässig aus. Ich hoffe, dass der Servicemann noch was über hat für morgen." Überraschend stark präsentierte sich Topfavorit Kjetil Jansrud, der trotz angeschlagener Schulter auf Rang zwei kam. Marcel Hirscher riss erneut einen großen Rückstand auf, will aber trotzdem die Kombination fahren: "Ich zahle viel Lehrgeld, aber Super-Lehrgeld. So ein Training kann man nicht simulieren."

Endstand im zweiten Training: 

1. Brice Roger (FRA) 1:44,04

2. Kjetil Jansrud (NOR) +0,21

3. Guillermo Fayed (FRA) +0,29

4. Andrew Weibrecht (USA) +0,41

5. Max Franz (AUT) +0,48

6. Georg Streitberger (AUT) +0,49

7. Steven Nyman (USA) +0,51

8. Beat Feuz (SUI) +0,62

9. David Poisson (FRA) +0,67

10. Adrien Theaux (FRA) +0,83

11. Aksel Lund Svindal (NOR) +0,93

weiters: 

19. Hannes Reichelt (AUT) +1,29

20. Matthias Mayer (AUT) +1,30

21. Romed Baumann (AUT) +1,37

39. Otmar Striedinger (AUT) +2,13

56. Marcel Hirscher (AUT) 4,69

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