"Ein großer Schock"

Französischer Fußballer (21) stirbt bei Badeunfall

Tragisches Unglück in Frankreich – Fußball-Talent Kenzo Kies wurde nach einem Badeunfall in der Rhône für hirntot erklärt.
Sport Heute
25.06.2026, 21:40
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Der frühere Nachwuchsspieler von Olympique Lyon und AS Saint-Étienne, Kenzo Kies, ist nach einem Badeunfall im Alter von nur 21 Jahren für hirntot erklärt worden. Das berichten mehrere französische und britische Medien übereinstimmend.

Folgenschwerer Badeunfall

Das Unglück ereignete sich am Montag im Parc de la Feyssine bei Lyon. Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad wollte sich Kies gemeinsam mit drei Freunden in der Rhône abkühlen. Das Baden ist dort allerdings wegen gefährlicher Strömungen und starker Wasserbewegungen streng verboten.

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Dann nahm das Drama seinen Lauf. Zwei seiner Begleiter konnten sich selbst ans Ufer retten, ein dritter wurde erfolgreich reanimiert. Kies hingegen verschwand unter der Wasseroberfläche. Feuerwehrtaucher fanden den 21-Jährigen später und brachten ihn an Land. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen konnte im Krankenhaus nur noch der Hirntod festgestellt werden. Die Staatsanwaltschaft Lyon hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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Einstiges Nachwuchs-Talent

Kies galt als großes Talent im französischen Fußball. Der Flügelspieler wurde in den Nachwuchsakademien von Olympique Lyon und AS Saint-Étienne ausgebildet, ehe er im Sommer 2025 zum Zweitligisten EA Guingamp wechselte. Dort lief er für die zweite Mannschaft auf. Zuletzt war der 21-Jährige vereinslos und soll eine Rückkehr in seine Heimat geplant haben.

Sein ehemaliger Trainer Jean-Baptiste Le Bescond zeigte sich tief betroffen. "Das ist ein großer Schock. Es wird eine schwere Prüfung für das Team sein. Ich denke, wir sollten für die Trainingswiederaufnahme am 6. Juli psychologische Unterstützung bekommen."

Der tragische Vorfall reiht sich in eine Serie tödlicher Badeunfälle ein. Frankreich leidet seit Tagen unter einer extremen Hitzewelle. Nach Angaben der Regierung sind seit Beginn des heißen Wochenendes bereits rund 20 Menschen – überwiegend Jugendliche – ertrunken, nachdem sie in unbewachten Gewässern Abkühlung gesucht hatten.

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