Trauer um toten Kollegen

Franzoni weint trotz Sieg: "Nicht in Worte zu fassen"

Giovanni Franzoni gewinnt die Abfahrt auf der Streif, kann seinen Triumph aber kaum genießen. Er trauert um seinen toten Kollegen Matteo Franzoso.
Sport Heute
24.01.2026, 19:42
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Giovanni Franzoni rast mit Startnummer Zwei zum Sieg in Kitz!

Der italienische Shootingstar bestätigt seine starke Form und sichert sich beim Hahnenkammrennen seinen zweiten Weltcupsieg. Bereits im Ziel ließ der 24-Jährige seinen Emotionen freien Lauf – aus einem traurigen Grund: Er gedachte seines im Herbst verstorbenen Teamkollegen Matteo Franzoso.

Franzoso kam im September 2025 bei einem Trainingsunfall in Chile ums Leben. Franzoni hatte im vergangenen Jahr noch ein Zimmer mit ihm geteilt und sprach nach der Siegerehrung im ORF-Studio offen über seine Gefühlslage.

"Es war ein sehr harter Sommer. Ich habe heute am Start eine andere Energie gespürt. Im letzten Jahr habe ich mit ihm das Zimmer geteilt, und heute habe ich sehr viel an ihn gedacht. Ich vermisse ihn sehr und widme ihm diesen Sieg. Heute musste ich sehr viel weinen", so Franzoni.

Der Italiener ergänzte: "Ich kann das nicht in Worte fassen. Ich würde heute gerne mit ihm feiern und diesen Moment genießen, aber das geht nicht. Doch er schenkt mir auf andere Art und Weise sehr viel Energie und gibt mir Kraft."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 26.01.2026, 11:49, 24.01.2026, 19:42
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