Am Samstag kam es im Zuge des Christopher Street Day (CSD) in Berlin zu einer tödlichen Wahnsinnstat. Der als Islamist bekannte 21-jährige Abdul B. soll mit einem Transporter in eine Menschenmenge gerast sein.
Dabei kam eine Frau ums Leben, 29 weitere Personen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Am Sonntag wurde der in der deutschen Hauptstadt geborene Mann mit libanesischen Wurzeln in einer Gartenlaube im Berliner Bezirk Spandau von Polizeikräften erschossen. Zuvor soll er die Beamten mit einer Stichwaffe attackiert haben.
Unterdessen kommen immer mehr Details zum Todesopfer des Anschlags ans Licht. Wie die "Bild" unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtet, soll es sich bei ihr um eine 65-Jährige aus Warschau handeln.
Die Polin war mit ihrer Tochter nach Berlin gekommen, um auf dem CSD zu feiern. Auch diese wurde bei dem Anschlag verletzt. Offiziell wurde das Todesopfer jedoch noch nicht identifiziert, da ihre Angehörigen die Leiche noch nicht gesehen hätten.
Aktuell befindet sich der leblose Körper der Frau noch in der Gerichtsmedizin. Erst wenn die Tote offiziell identifiziert wurde, könne die Leiche zur Bestattung an die Familie übergeben werden.