Während ein Unwetter allmählich über Österreich zieht und in mehreren Bundesländern eine erhöhte Wetter-Warnstufe ausgerufen wurde, fühlten sich ÖBB-Kunden in den Zügen in Sicherheit vor den Wasser-Massen. Doch für eine Frau kam alles anders: Auf der Zugstrecke Wien-Breslau wurde die Dame nämlich auch nass – und das im Waggon.
"Heute"-Leserin Agatha* (Name von der Redaktion geändert) fuhr Dienstagmittag vor dem bevorstehenden Himmelfahrts-Feiertag von Wien-Floridsdorf nach Breslau (Polen). Die stundenlange Fahrt begann gleich mit einer Hiobsbotschaft: Die 43-Jährige wurde von allen Seiten nass, obwohl sie sich schon längst im Zug befand.
Nach intensiver Suche entdeckte die ÖBB-Kundin mehrere Lecks im Waggon: "Ich habe viele Minuten gebraucht, um zu checken, dass es von drei, vier Stellen in den Zug tropfte. Zuerst dachte ich, dass meine Wasserflasche in der Tasche offen ist"
Ein kleines Tief zieht am Dienstag über Dänemark Richtung Ostsee weiter und dessen Kaltfront erreicht am Mittwoch auch Österreich. In Kombination mit dem Tief "Chappu" über Norditalien ist somit im Alpenraum von Dienstagvormittag bis Mittwochmittag mit kräftigem Regen zu rechnen, der besonders entlang der östlichen Nordalpen ergiebig ausfällt.
Am Mittwoch bleibt es verbreitet trüb und es regnet immer wieder, an der Alpennordseite auch länger anhaltend. Zeitweise mischen sich sogar bis auf 1.000 Meter herab Schneeflocken dazu und sonnige Auflockerungen bleiben die Ausnahme, am ehesten sind sie am Alpenostrand sowie südlich des Alpenhauptkamms mit aufkommendem Nordföhn zu erwarten. Aber auch im Osten weht der Nordwestwind kräftig, lokal sogar stürmisch und mit 5 bis 16 Grad ist es für die Jahreszeit deutlich unterkühlt.