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Frau trug 40 Jahre lang einen Fötus in sich

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:32

Einen Schock erlitt eine 82-Jährige in Kolumbien. Als sie wegen Bauchschmerzen ein Krankenhaus in Bogotá besuchte, stellte der Arzt fest, dass die Frau einen Fötus in sich trug. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass das "Steinkind" bereits 40 Jahre alt ist.

Einen Schock erlitt eine 82-Jährige in Kolumbien. Als sie wegen Bauchschmerzen ein Krankenhaus in Bogotá besuchte, stellte der Arzt fest, dass die Frau einen Fötus in sich trug. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass das "Steinkind" bereits 40 Jahre alt ist.

Beim Phänomen "Steinkind" nistet sich ein abgestorbener Fötus außerhalb der Gebärmutter ein. Statt dass der Körper den Fötus resorbiert, bildet sich eine Kalkschicht um den Fötus und lässt ihn "versteinern". Der medizinische Fachausdruck ist "Lithopaedion".

Weltweit sind nur rund 300 solcher Fälle bekannt. Meist bemerken Betroffene nicht einmal, dass sie einen versteinerten Fötus in sich tragen. Der erste dokumentierte Fall stammt aus dem Jahr 1582: Eine Französin trug dabei einen Fötus 28 Jahre lang bis zu ihrem Tod in sich.

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