Bordell-Morde in Wien

"Frauen fühlen sich nicht sicher" – Kickl platzt Kragen

Nach den Morden an drei Frauen in einem Wiener Erotik-Club hat FPÖ-Chef Herbert Kickl die Nase gestrichen voll und fordert nun einen Asylstopp.

Newsdesk Heute
"Frauen fühlen sich nicht sicher" – Kickl platzt Kragen
FPÖ-Chef Herbert Kickl spricht Klartext.
Weingartner-Foto / picturedesk.com

Nachdem der des dreifachen Mordes dringend tatverdächtige 27-jährige Mann aus Afghanistan seine Bluttat "grundsätzlich gestanden" hat, hatte der freiheitliche Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer am Montag, 26. Februar, die sofortige Abschiebung des Killers in dessen Heimatland gefordert.

"Diese neuerliche Bluttat gegen Frauen von Menschen, die mit unserer westlichen Kultur nichts anfangen können und bei uns ihren Frauenhass ausleben, ist ein weiterer trauriger Beweis für das Versagen der ÖVP-Innenminister", so Amesbauer, der auch ein Verbotsgesetz des politischen Islam einforderte.

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    Ebadullah A. soll 96 Mal zugestochen haben.
    Ebadullah A. soll 96 Mal zugestochen haben.
    Picturedesk, privat (Montage: "Heute")

    Tickende Zeitbombe

    Das Gefährdungspotential solcher Asylforderer, verbunden mit einem naheliegenden politischen Islam, käme einer tickenden Zeitbombe gleich. "Man muss sich schon fragen, was ein selbsternannter 'Sittenwächter' in unserem Land überhaupt verloren hat. Sein Herkunftsland, Afghanistan, würde sich ganz bestimmt besser dafür eignen", so Amesbauer.

    Es gebe laut Amesbauer eine klare Lösung dafür: "Asylstopp, Ausreisezentren und Abschiebung von verhaltensauffälligen Asylforderern, die sich bereits im Land befinden. Es ist nicht einzusehen, dass das wertvolle Gut 'Asyl' von solchen Menschen missbraucht und entwertet wird."

    "Haft in der Heimat"

    Österreich könne sicherlich "nicht der Schmelztiegel des politischen Islam sein, auch wenn sich das ÖVP und Grüne gerne wünschen. Abschieben und 'Haft in der Heimat' wird es aber erst mit einem Volkskanzler Herbert Kickl und einer 'Festung Österreich mit unserem 23 Punkte-Maßnahmenpaket' geben."

    Kickl selbst äußerte sich am Dienstag in einer Pressekonferenz zu der abscheulichen Bluttat in der Brigittenau und erklärte dabei auch, dass ihm viele Frauen nach dem Verbrechen im 20. Bezirk geschrieben und ihre Sorgen geäußert hätten. "Das belastet natürlich Frauen", stellte der FPÖ-Chef klar.

    "Das hat es früher nicht gegeben"

    Man habe in Österreich mittlerweile einen Punkt erreicht, "wo diese Gefahr, dass man als Frau in bestimmten Gegenden Opfer eines solches Verbrechens werden kann" bestehe. Viele Frauen würden sich in der Alpenrepublik auch "nicht mehr sicher" fühlen, wenn sie etwa mit "der U-Bahn oder dem Nachtbus" unterwegs sind.

    Es herrsche laut Kickl eine "dauernde Bedrohung" und "dauernde Unsicherheit" und viele würden auch Angst verspüren. "Die Älteren meinen gar: 'Das hat es früher in der Form nicht gegeben!' Und soll ich Ihnen was sagen: 'Sie haben recht!'" Die Regierung würde auch nichts dagegen tun, stattdessen würde es immer die "gleichen Floskeln des Bedauerns" geben.

    Wie solle man – so Kickl – jemanden aus einem anderen Kulturkreis, wo eine Frau einen anderen Stellenwert habe, "dazu bringen, sich in Österreich zu integrieren?", wollte der FPÖ-Chef weiter wissen. Das sei auf "Basis einer falschen Toleranz" ein "Ding der Unmöglichkeit!", stellte Kickl weiter klar.

    "Steuerzahler bezahlen alles"

    Und weiter: "Wie selbstzerstörerisch das ist, dass sehen Sie, wenn Sie die Dinge zu Ende denken. Was passiert als nächstes?" Nach einem psychiatrischen Gutachten würde es zu einer Verhandlung, einer Verurteilung und wohl zu einer Haftstrafe – oder etwas Vergleichbares – kommen.

    "Und bezahlen werden das alles die Steuerzahler. Also die Therapie, die medizinische Betreuung oder auch die Bewachung. Wir müssen das finanzieren, wir müssen das weitertragen", so Kickl. Ein Gewaltverbrechen in Österreich sei ein "Abo für einen Daueraufenthalt in Österreich". So könne es "nicht weitergehen. Das versteht doch kein Mensch!"

    Die FPÖ fordert daher eine Nullquote bei Asylanträgen – also einen Asyl-Stopp! "Das ist machbar und auch kein Akt der Unmenschlichkeit!" Österreich sei für diese Personen nicht zuständig. "Und dafür werden wir auch kämpfen", so der Chef der Blauen.

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      HANDOUT / AFP / picturedesk.com

      Auf den Punkt gebracht

      • FPÖ-Chef Herbert Kickl fordert nach den drei Morden in einem Wiener Erotik-Club einen Asylstopp und die Abschiebung des verdächtigen afghanischen Täters
      • Die FPÖ sieht in solchen Taten ein Versagen der ÖVP-Innenminister und fordert Maßnahmen wie Ausreisezentren und Abschiebung verhaltensauffälliger Asylbewerber
      • Kickl betont, dass viele Frauen in Österreich sich unsicher fühlen und fordert eine Nullquote bei Asylanträgen, um solche Vorfälle zu verhindern
      red
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