Bei einem schweren Trainingssturz in Park City/Utah am Dienstag erlitt die 29-Jährige lebensgefährliche Kopf-Verletzungen. Laut Augenzeugen war die vierfache Siegerin der X-Games in der Olympia-Halfpipe von 2002 auf dem Kopf gelandet und regungslos liegen geblieben. Burke wurde mit dem Helikopter in ein Krankenhaus in Salt Lake City gebracht, wo sie ins Koma versetzt wurde.
Vier Mal gewann Sarah Burke den Titel in der Halfpipe bei den X-Games, dem wichtigsten Extremsportevent der Welt.
"Die Symptome sind dramatisch und katastrophal, aber es ist schwer abzuschätzen, wie dramatisch und katastrophal", sagte Peter Judge, der Chef des kanadischen Ski-Freestyle-Verbandes dem Toronto Star. "Wir sind alle geschockt im Moment."
In der gleichen Halfpipe wie Burke war Ende 2009 auch der Snowboarder Kevin Pearce schwer gestürzt. Der US-Freestyler erlitt dabei ein Schädel-Hirn-Trauma mit massiven Folgeschäden. Im letzten Monat stand der 24-jährige Pearce, der vor dem Unfall der größte Widersacher von Überflieger Shaun White war, erstmals wieder auf dem Brett.