Aufregung in der Schweiz

Freibad hebt Verbot für Ausländer auf, aber ...

Erneute Aufregung um ein Schweizer Freibad. Nach einem Verbot im letzten Jahr erhalten Ausländer wieder Zutritt. Dies ist an Bedingungen geknüpft.
Newsdesk Heute
29.05.2026, 17:58
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Es war ein Thema, welches im Juli 2025 auch hierzulande für Schlagzeilen gesorgt hatte. Das Schweizer Freibad in Pruntrut nahe der französischen Grenze verwehrte ausländischen Badegästen den Zutritt.

Grund für die Maßnahme sei gewesen, dass regelmäßig junge Gruppen von Franzosen mit Migrationshintergrund gekommen seien und für Ärger gesorgt hätten. Es war von Belästigungen junger Mädchen und Attacken auf Sicherheitspersonal die Rede.

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Diese Regeln gelten jetzt

In einer aktuellen Pressemitteilung erklärte das "Badi Pruntrut" diese Maßnahme nun für beendet. Demnach sei ein generelles Zutrittsverbot für Ausländer 2026 vom Tisch. Dennoch hat man sich andere Maßnahmen überlegt, um "eine effektive Steuerung des Besucherstroms zu gewährleisten und die Einhaltung der Zugangsbedingungen der Anlage sicherzustellen".

So müssen Gäste, die keinen Wohnsitz vor Ort, keine Aufenthalts-, Arbeits-, Niederlassungserlaubnis oder keine anerkannte Touristenkarte haben, mit höheren Preisen rechnen. Laut einem Bericht von "20 Minuten" sollen Erwachsene 15 Schweizer Franken (etwa 16,40 Euro) zahlen müssen. Einheimische bezahlen hingegen 7,50 Franken (rund 8,20 Euro). Auch bei Jugendtickets gibt es Unterschiede. Ausländer müssen 10 Franken (rund 10,90 Euro) hinlegen, Einheimische 5 Franken (rund 5,45 Euro).

Des Weiteren können ausländische Badegäste ihre Eintrittskarten nur über die offizielle Online-Plattform des Freibads erwerben. Zudem müssen sie beim Betreten sowohl das elektronische Ticket als auch einen gültigen Reisepass vorweisen können. Gäste die sich weigern, sollen weiterhin abgewiesen werden.

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