Das Gerüst steht, der Feinschliff fehlt: Sieben Spieler sind bei Teamchef Marcel Koller für den EM-Quali-Start gegen Schweden gesetzt. Über vier Positionen zerbricht er sich noch den Kopf.
gesetzt. Über vier Positionen zerbricht er sich noch den Kopf.
Innenverteidiger: Der Platz neben Dragovic, dem Stärksten auf dieser Position, ist frei. Prödl, Hinteregger oder Wimmer? Koller hat die Qual der Wahl – die Qualität ist gut. Hinteregger hat zugelegt, für Prödl spricht die Stärke bei Standards. Wimmer ist noch zu grün.
Rechter Verteidiger: Klein oder Garics? Ich rechne mit Klein, weil er offensiv besser ist und in Deutschland spielt.
Mittelfeldmotor neben Alaba: Wer ist der Staubsauger neben Alaba? Kavlak nicht, der fällt verletzt aus. Keine Tragödie! Auch auf dieser Position sind wir im Gegensatz zu Torhüter, Außenverteidiger oder Sturm dicht besetzt. Ich wünsche mir neben Alaba einen Offensiven. Oder David stößt selbst viel nach. Leitgeb traue ich die Rolle zu. Koller ist aber ein Baumgartlinger-Fan. Überzeugt er im Training, wird er auch spielen.
Stürmer: An vorderster Front hat sich die Lage nicht entspannt. Koller fehlt ein Knipser. Für Comebacker Okotie spricht die Torquote. Janko hat bei Koller aber einen Stein im Brett – Jetlag hin, Jetlag her. Ich glaube, wir brauchen zwei Stürmer. Dazu morgen in meiner Kolumne mehr.