Freund des Wien-Terroristen zu 2 Jahren Haft verurteilt

Justizwachebeamte vor Prozessbeginn
Justizwachebeamte vor ProzessbeginnHERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Ein möglicher Beteiligter des Wien-Anschlags vom 2. November wurde am Montag zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt.

Am Montag musste sich am Straflandesgericht Wien ein 18-Jähriger verantworten. Es ging dabei um um den Tatbestand der terroristischen Vereinigung im Zeitraum März 2018 bis Oktober 2019. Nun wurde er zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt.

Der damals 16-Jährige soll den späteren Attentäter in seinen Plänen bestärkt haben, sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Laut Anklageschrift versorgte er den Terroristen mit Videos und Links zu islamistischer Propaganda. "Möge Allaah dich höchste Platz in Paradise nimmt", soll er ihm geschrieben haben.

"aktive Handlungen"

2018 soll der Angeklagte schließlich den Entschluss gefasst haben, den IS "durch aktive Handlungen zu unterstützen", wie in der Anklageschrift zu lesen ist. Außerdem sammelte er IS-Material radikaler Prediger und verbreitete dieses über diverse Telegram-Gruppen.

Als der heute 18-jährige Angeklagte versprach, auch er werde nach seiner Ausbildung für den IS nach Syrien reisen, fasste auch der Terrorist diesen Entschluss. Aus diesem Grund wurde der Attentäter 2019 zu 22 Monaten Haft verurteilt, ein ähnliches Urteil erging nun über seinen Bekannten.

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