Das ÖFB-Team kann am Samstag Historisches schaffen und sich erstmals aus eigener Kraft für eine Fußball-EM qualifizieren. Teamchef Marcel Koller und seine Truppe fiebern bereits dem Qualifikationsspiel gegen Moldawien im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion (20.45 Uhr im Live-Ticker) entgegen. Trotz aller EURO-phorie bleibt Kapitän Christian Fuchs cool: "Wir sind sind noch nicht durch!"
Das ÖFB-Team kann am Samstag Historisches schaffen und sich erstmals aus eigener Kraft für eine ) entgegen. Trotz aller EURO-phorie bleibt Kapitän Christian Fuchs cool: "Wir sind sind noch nicht durch!"
Zwar gibt der England-Legionär zu, beim Gedanken an die bald feststehende Qualifikation "nasse Hände" zu bekommen, doch noch fehlen ein paar Punkte (), damit bereits am Samstag das Ticket nach Frankreich gelöst wird. "Es ist wichtig, dass wir unsere Aufgabe erledigen, damit wir unser großes Ziel erreichen. Wir wollen dieses Spiel gewinnen", erklärte Koller. Der Teamchef muss keine Verletzten beklagen und kann somit auf die stärkste Elf setzen.
"Wir können es gar nicht erwarten"
Dass die erfolgreiche Qualifikation zum Greifen nahe ist, kann aber niemand mehr leugnen. "Man spürt, dass es dem Ende zugeht und auf einem sehr guten Weg ist. Wir alle freuen uns darauf, dass dieses Spiel im vollen Stadion losgeht", so der Schweizer. In dieselbe Kerbe schlägt auch Fuchs. "Unabhängig davon was in Russland passiert, jeder von uns ist heiß auf die Partie und brennt drauf. Wir können es gar nicht erwarten am Platz zu stehen und die nächsten drei Punkte zu holen. Jeder von uns weiß, dass wir die Punkte brauchen werden um uns für Frankreich zu qualifizieren", sagte der Kapitän.
Das Selbstvertrauen ist hoch, nachdem das ÖFB-Team bislang noch kein Qualifikationsspiel verloren hat. "Wir müssen mit derselben Einstellung wie in den letzten Spielen auf das Feld gehen. Wir müssen motiviert sein und dürfen uns nicht ablenken lassen. Mit der Unterstützung unserer fantastischen Fans werden wir die Luft haben über 90 Minuten nicht nachzugeben", glaubt Koller.
Knackt das ÖFB-Team den Rekord
Österreich kann nicht nur das EM-Ticket lösen, sondern auch einen Uralt-Rekord knacken. Sollte das ÖFB-Team heute die ersten 36 Minuten ohne Gegentor überstehen, würde man den Torsperren-Rekord von Friedl Koncilia aus der Saison 1982/83 (459 Spielminuten ohne Gegentreffer). "Wir wollen alle ein großes Ziel erreichen, deshalb ist es zweit- oder drittrangig, ob wir den Torrekord brechen. Es wäre natürlich schön für das ganze Team, weil es die Leistung der letzten Jahre bestätigt. Es wird auf das Spiel keinen Einfluss haben", so Team-Goalie Robert Almer.