Fuchs-Kollege Schmeichel weinte am Unglücksort

Leicester trägt Trauer. Der Helikopter von Klub-Boss Vichai Srivaddhanaprabha stürzte ab. Goalie Kaspar Schmeichel sah die Tragödie aus nächster Nähe.

Vor zwei Jahren schrieb Leicester City ein Fußball-Märchen und gewann sensationell die englische Meisterschaft. Nun erlebt der Klub seine schwärzeste Stunde.

Am Samstag, nach dem 1:1 gegen West Ham, hob – wie nach jedem Heimspiel – der Hubschrauber von Vereins-Präsident Vichai Srivaddhanaprabha im Stadion vom Mittelkreis ab.

Wenige Meter später krachte der Helikopter auf einen Parkplatz und fing Feuer. Augenzeugen berichteten von einem plötzlichen Stillstand des Heckrotors, woraufhin sich die Maschine wie ein Kreisel gedreht habe und unkontrolliert abgestürzt sei.

Fünf Personen an Bord

Wer sich zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord befand, ist nach wie vor nicht offiziell bestätigt. Wie die BBC berichtet, soll es sich um fünf Personen handeln. Neben Srivaddhanaprabha dürften zwei Piloten, die Tochter des Milliardärs sowie eine weitere, noch nicht identifizierte Person unter den Opfern sein.

Einer der ersten am Unfallort war laut "Mirror" Leicester-Tormann Kasper Schmeichel. Der Däne soll gerade das Stadion verlassen haben, als sich die Tragödie ereignete. Der Klub-Kollege von ÖFB-Kicker Christian Fuchs brach – überwältigt von der schrecklichen Szenerie – in Tränen aus.

Ein Sky-Reporter berichtete, dass die Rettungskräfte "sehr sehr schnell vor Ort" waren. "Nach 25 Minuten war das Feuer gelöscht." Aber: Weder die Polizei, noch der Klub oder die Feuerwehr gaben bis Sonntag Mittag offizielle Stellungnahmen über die Passagiere ab.

(red)

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