Am Mittwochnachmittag ging es am Floridsdorfer Spitz ordentlich zur Sache, denn: Zwischen zwei benachbarten Gebäuden artete am hellichten Tag ein Brand aus. Dieser sorgte für einen Großeinsatz der Wiener Berufsfeuerwehr. "Heute"-Leserreporter Alfons* (Name von der "Heute"-Redaktion geändert) war nahe der Brandstelle zugegen und hielt den Einsatz der Florianis mit einigen Schnappschüssen fest.
Laut eines Pressesprechers der Berufsfeuerwehr ging der Alarm gegen 14.30 Uhr ein. Mit vier Einsatzfahrzeugen und 18 Mann eilte man zum Brandort, um den Brand zu bändigen. Mit einer Drehleiter versuchten die Florianis, die brennenden Dehnfugen zwischen den beiden Häusern zu löschen.
Durch die unvollständige Verbrennung der Dehnfugen mussten auch naheliegende Wohnhäuser kontrolliert werden. Denn das durch das Feuer ausgelöste Kohlemonoxid ist nicht nur schwer sichtbar, sondern auch ein toxisches Gas und somit eine unmittelbare Gefahr für die Bewohner.
Währenddessen meldeten die Wiener Linien, dass es bei der Straßenbahn-Linie 30 in beiden Fahrtrichtungen zu unterschiedlichen Intervallen kommt. Der Lösch-Einsatz ist laut einem Pressesprecher der Berufsfeuerwehr noch am Laufen, weswegen ein Ende der Störung noch nicht absehbar ist.