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Für Weißrusslands Präsident ist Pandemie "nur Psycho...

Weißrussland ignoriert die Pandemie noch immer: Präsident Lukaschenko nennt den Coronavirus nur eine "Psychose".
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:08

Überall zwingt der Coronavirus die Menschen zum Stillstand, das soziale Leben beschränkt sich überwiegend auf die eigenen vier Wände und auch beruflich sind viele gezwungen, eine Pause einzulegen. Überall? Nicht ganz. Denn ein EU-Nachbarland will von all dem offenbar nichts wissen.

Coronavirus wird ignoriert

In Weißrussland läuft das normale Leben einfach weiter, trotz der steigenden Infizierten-Zahl, ungeachtet auch des Verhaltens seiner Nachbarländer. Der als "letzter Diktator Europas" kritisierte Präsident Alexander Lukaschenko (65) sieht keinen Grund für "drakonische Maßnahmen".

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"Ich nenne dieses Coronavirus nicht anders als eine Psychose und lasse mich auch nicht davon abbringen. Die zivilisierte Welt ist verrückt geworden, und die Politiker haben schon damit angefangen, die Situation für ihre Interessen auszunutzen", sagt Lukaschenko.

"Corona-Panik vernebelt Verstand"

Lukaschenko gab früh die Devise aus, dass die Corona-Panik am Ende schlimmer sein könne als das Virus selbst. "Die Panik benebelt den Verstand", so der 65-Jährige. Grenzschließungen seien eine "absolute Dummheit".

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Auch Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie etwa in der russischen Hauptstadt Moskau mit geschlossenen Stadien, Schwimmbädern und Fitnessclubs sind in Weißrussland noch immer nicht in Sicht.

Auch die belarussische Fußballvereinigung ABFF zeigte sich unbeeindruckt davon, dass in Europa sonst niemand mehr spielt und hat den Spielbetrieb für die Meisterschaft wieder aufgenommen ("Heute" hat berichtet).

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