Obwohl sich der 35-jährige Christian R. aus dem niederösterreichischen Zwettl dreimal gegen das Coronavirus impfen ließ, steckte er sich vor wenigen Tagen an. Sein Krankheitsverlauf ist alles andere als mild. Begonnen hat alles am vergangenen Donnerstag, als der Vater von zwei Kindern Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen bekam und sich andauernd übergeben musste.
Am nächsten Tag waren die Schmerzen noch schlimmer. Er ging zu seinem Hausarzt, ließ sich gegen Covid testen und wurde ins Landesklinikum Zwettl eingeliefert. Das Testergebnis war positiv. "Ich habe es zu Hause nicht mehr ausgehalten", erzählt der Patient im Talk mit der Redaktion.
Seitdem liegt der junge Papa auf der Corona-Station des Landesklinikums und wird behandelt. Mittlerweile geht es dem 35-Jährigen wieder besser. Hals-, Kopfschmerzen und trockener Husten belasten ihn aber nach wie vor. Wo sich der Niederösterreicher angesteckt hat, weiß er nicht genau. Allerdings ist gerade der Großteil seines Freundeskreises mit Corona in Quarantäne. Es ist also nicht auszuschließen, dass er sich dort infiziert haben könnte.
Auch wenn es Christian hart erwischt hat, schützt die Booster-Impfung am effektivsten vor schweren Krankheitsverläufen. Dreifach Geimpfte werden zu zirka 90 Prozent davor geschützt, im Falle einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Gecko-Experten betonen nach wie vor, dass der Booster-Stich derzeit der effektivste Schutz gegen Corona und insbesondere einen schweren Verlauf ist.