Gefälschte Sponsorverträge bei Krisenklub Mattersburg?

Mattersburg ist am Boden.
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Mattersburg in Not! Die Bundesliga leitete ein Verfahren ein. Jetzt taucht ein neues Skandal-Detail auf.

Mattersburg kämpft ums Überleben. Nach dem Finanzskandal um Top-Sponsor Commerzialbank sowie dem Rückzug von Ex-Bankenchef und Klub-Boss Martin Pucher leitete die Bundesliga ein Verfahren ein. Bis nächsten Donnerstag müssen die Burgenländer nachweisen, dass die Kriterien für die Lizenzerteilung für die nächste Bundesliga-Saison erfüllt werden können. Finanziell, personell und infrastrukturell klaffen aktuell große Löcher.

Geld durch "Schwindel-Kredite"?

Jetzt tauchten auch Ungereimtheiten bei Sponsorverträgen des Klubs auf. Nach Ergebnissen aus den laufenden Ermittlungen berichtet der "Standard" von womöglich gefälschten Verträgen durch die Commerzialbank. So soll etwa eine Zahlung von Sponsor Energie Burgenland künstlich aufgeblasen gewesen sein. Unternehmens-Sprecherin Hannelore Halwax spricht von einem Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich – tatsächlich sei die Sponsoringzahlung in der Bank wesentlich höher dargestellt worden, ohne Wissen des Energieversorgers.

Die Ermittler vermuten, dass ein nicht unwesentlicher Teil des Klub-Budgets aus "Schwindel-Krediten" stammen könnten. Mehr Aufschluss darüber sollen die weiteren Einvernahmen von Martin Pucher bringen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Autor: Klaus Pfeiffer

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