Der Deutsche Wetterdienst hat davor gewarnt, dass es am Montag in ganz Nordrhein-Westfalen sowie in anderen Bundesländern ein hohes Unwetterpotenzial durch gefrierenden Regen gibt. "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden", betonte Schulministerin Dorothee Feller.
Wie NTV berichtet, bereitet den Meteorologen vor allem eine Warmfront Sorgen. Nach einer Phase mit strengem Frost könnte diese viel Regen bringen. Die Regenschauer sollen ab Mitternacht von Westen nach Nordrhein-Westfalen ziehen. Weil die Böden noch gefroren sind, kann es dann rasch spiegelglatt werden. "Es ist mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen", warnte der Deutsche Wetterdienst.
Die größte Gefahr besteht zwischen Mitternacht und 10 Uhr, in Ostwestfalen sogar bis 13 Uhr. Eine genauere Prognose sei laut den Meteorologen aber erst am Sonntagnachmittag möglich.
Schon am Freitag waren wegen Sturmtief "Elli" viele Schulklassen in Nordrhein-Westfalen nur spärlich besetzt. Einige Schulen haben den Eltern ausdrücklich freigestellt, ob sie ihre Kinder bei den starken Schneefällen in die Schule schicken oder lieber daheim lassen.
Generell gilt in solchen Situationen immer die Regel: Bei extremen und plötzlich auftretenden Wetterlagen können Eltern selbst entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder noch zumutbar ist. Wichtig ist nur, dass die Kinder in diesem Fall bei der Schule abgemeldet werden, erklärte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Schulministeriums.