Brisante Ausgangslage

Gegner wusste nichts davon – Marokko tauscht Schiri aus

Der Afrika-Cup geht in die heiße Phase. Marokko sorgt dabei mit einem Einspruch gegen einen Schiedsrichter für Aufsehen.
Sport Heute
09.01.2026, 21:17
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Die K.-o.-Phase des Afrika-Cups rückt näher, sportlich spitzt sich das Turnier zu – doch im Vorfeld des Viertelfinales zwischen Marokko und Kamerun sorgt ausgerechnet die Schiedsrichterfrage für Aufregung.

Für das Spiel am Freitagabend (20 Uhr) in Rabat war ursprünglich der Ägypter Amin Omar als Referee vorgesehen. Diese Ansetzung stieß in Marokko jedoch auf Widerstand. Der Verband legte Protest ein – und hatte Erfolg. Offiziell wurde kritisiert, die Nominierung sei zu spät erfolgt, tatsächlich richtete sich die Beschwerde offenbar gegen Omar selbst.

Der afrikanische Fußballverband CAF gab dem Einspruch statt und tauschte den Unparteiischen aus. Statt Omar wird nun der Mauretanier Dahane Beida das Viertelfinale leiten. Brisant: Der kamerunische Verband wurde über die Änderung zunächst nicht informiert und erfuhr erst über soziale Medien davon. Präsident Samuel Eto’o reagierte verärgert, auch Nigerias Verbandschef Ibrahim Musa Gusau zeigte Unverständnis.

Damit nicht genug: Auch beim Video-Schiedsrichter gab es kurzfristig eine Umbesetzung. Ein ursprünglich vorgesehener Algerier wurde auf Wunsch Marokkos abgezogen – Hintergrund sind politische Spannungen zwischen den beiden Ländern. Nun übernimmt der Kongolese René Daniel Louzaya den VAR-Posten.

Pikant dabei: Es ist bereits das fünfte Spiel Marokkos in Folge, bei dem Louzaya im Einsatz ist. Trotz der Turbulenzen wird die Partie am Freitag wie geplant angepfiffen.

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