Dominic Thiem ist nach seinem starken Saisonbeginn eine der heißesten Aktien auf der ATP-Tour. Statistiker versuchen den Höhenflug des 22-jährigen Niederösterreichers zu erklären.
Der Lichtenwörther ist derzeit die Nummer 14 der Tennis-Weltrangliste und damit der jüngste Spieler in den Top-25. Der Höhenflug beruht auf harter und erfolgreicher Arbeit. Seit Jahresbeginn (und vor dem Turnier in Miami) hat Thiem nur fünf Matches verloren, dafür aber 22 gewonnen - darunter die Finale in .
Starke Nerven
Statistiker der ATP bewiesen jetzt, dass Thiem vor allem sein Returngame aber auch seine Nervenstärke verbessern konnte. Thiem gelingt es in 22 Prozent der Fälle, in denen er ein Game bei eigenem Aufschlag verlor gleich ihm Gegenzug den Gegner zu breaken. In dieser Statistik liegt Österreichs Nummer eins gleichauf mit Andy Murray und Roger Federer. Nur drei Spieler (Novak Djokovic, Rafael Nadal und Stan Wawrinka) sind in dieser Wertung vor ihm.
Besserer als Djokovic, Murray und Federer
Diese Stärke beruht unter anderem auf den starken Returns des Schützlings von Günther Bresnik. Rein statistisch hat er sich hier in allen Belangen gegenüber dem Vorjahr verbessert. Sei es bei gewonnenen Returns auf erste Aufschläge (von 28 auf 31%) oder gar eine 16-prozentige Steigerung bei verwerteten Breakbällen bei erstem Aufschlag des Gegners. Seine 52-Prozent-Marke in dieser Wertung erreichen nicht mal die Top-3-Spieler Djokovic (33%), Murray (35) und Federer (42).