Es braut sich in Kärnten etwas zusammen!
Die "Vereinigung der Fußballer" (VdF) leitet nun rechtliche Schritte gegen Dietmar Riegler und den Wolfsberger AC ein. Der Grund: Spieler und Trainer warten seit über einem Jahr auf Prämien nach dem Cupsieg 2025. Gewerkschaftschef Gernot Baumgartner sprach nun mit der "Krone" über den Fall und die nächsten Schritte.
Der ÖFB-Cupsieg am 1. Mai 2025 war für den Wolfsberger AC der größte Tag in der Geschichte des Vereins. Doch jetzt, knapp 13 Monate später, gibt es genau um diesen Tag einen Skandal, da die ausverhandelten Prämien für Spieler und Trainer noch immer nicht ausbezahlt wurden.
Dabei war man laut "VdF" sogar sehr nachsichtig mit Klub-Boss Riegler: "Das dritte Ultimatum ist jetzt abgelaufen. Wir hatten wirklich sehr viel Geduld und Nachsicht mit Herrn Riegler."
Worum geht es genau? Die Auszahlung der Prämien lief nicht reibungslos ab. Aktuelle Spieler bekamen diese erst im Februar 2026, acht Spieler, die den Verein im Sommer 2025 verlassen haben, erhielten sie noch gar nicht. Auch Trainer Didi Kühbauer soll noch auf die Auszahlung seiner Prämie warten.
Dabei handle es sich laut Baumgartner nicht um horrende Summen: "Wirklich nicht um Unsummen für einen Fußballklub – es sind niedrige vierstellige Beträge pro Spieler.“
Jetzt werde man von Seiten der Gewerkschaft rechtliche Schritte einleiten: "Grundsätzlich ist es ja eine Frage der Ehre. Wir werden jetzt rechtliche Schritte einleiten. Es ist ein Präzedenzfall, wir hatten so etwas noch nie, dass etwas vereinbart und dann nicht eingehalten wurde.“