Emanuel Pogatetz schont im Zweikampf weder sich noch seinen Gegenspieler - der Spitzname "Mad Dog", "verrückter Hund", kommt ja nicht von irgendwoher. Beim 2:2 gegen Mattersburg musste der LASK-Verteidiger jetzt aber besonders übel einstecken.
SVM-Stürmer Prevljak rammte ihm in der 36. Minute den Ellbogen ins Gesicht. Mit blutüberströmten Gesicht spielte der 61-fache ÖFB-Teamkicker aber weiter - und verlor wenig später beim Tor zum zwischenzeitlichen 1:2 seinen Gegenspieler Mahrer aus den Augen. "Wir wussten, dass er immer zum kurzen Eck rennt", erklärte LASK-Coach Oliver Glasner auf Sky. "Emanuel war für diesen Raum zuständig. Ihm war aber schwindlig und ihm fehlte die Konzentration."
Blackout bei "Mad Dog"
Auch beim zweiten Gegentor machte Pogatetz nicht die beste Figur - allerdings aus gutem Grund, wie sich später herausstellte. "Pogatetz konnte sich in der Pause an nichts mehr erinnern", erzählte Glasner. "Er musste mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus."
Das heißt: Pogatetz spielte mit einer Gehirnerschütterung noch mehr als zehn Minuten weiter - ganz wie es sich für einen "Mad Dog" gehört... (red.)