Mit dieser Kritik sorgt Monika Gruber (54) für Aufsehen: Nach einem Besuch am Wiener Zentralfriedhof rechnet die Kabarettistin öffentlich mit dem Grab von Falco ab. Und ihre Meinung dürfte nicht allen gefallen.
In ihrem Podcast "Die letzten Monikaner" erzählt Gruber von einer Friedhofsführung in Wien. Viele Teilnehmer hätten unbedingt das Grab von Falco sehen wollen. Doch statt Bewunderung folgte bei ihr Ernüchterung.
"Furchtbar! Ich bin total enttäuscht", schimpft die Bayerin über die letzte Ruhestätte der österreichischen Musiklegende.
Besonders die Gestaltung des Grabmals stößt ihr sauer auf. Gruber spottet sogar, Falco würde sich wohl selbst darüber ärgern: "Mich wundert, dass der noch nicht von den Toten auferstanden ist."
Für die Kabarettistin passt das Denkmal überhaupt nicht zum Stil des Sängers. "Der Mann war ja immer super angezogen und war eine coole Socke", sagt sie. Umso weniger könne sie nachvollziehen, wie sein Grab heute aussieht.
Vor allem der Obelisk und die gläsernen Elemente sorgen bei ihr für Kopfschütteln. "Da steht so ein Obelisk, der steht da wahrscheinlich, weil er die Spitze der Charts erklommen hat. Und dann so ein Viertel einer Glaswand. Das soll eine CD symbolisieren. Schrecklich!"
Doch damit nicht genug. Auch die zahlreichen Fan-Geschenke rund um das Grab bekommen ihr Fett weg. Viele Bewunderer hinterlassen dort regelmäßig Blumen, Engel oder persönliche Botschaften für ihren verstorbenen Star.
Für Gruber ist genau das ein Problem. Mit gewohnt scharfer Zunge lästert sie: "Dann kommen die ganzen narrischen Fans und stellen diese Usambara-Falken aus dem Supermarkt für 1,99 Euro hin. Das schaut aus, als ob der Lidl explodiert wäre."
Die Aussagen dürften bei vielen Falco-Fans für Kopfschütteln sorgen. Schließlich pilgern auch fast drei Jahrzehnte nach seinem Tod noch zahlreiche Anhänger zu seinem Grab, um dem Musiker ihre Ehre zu erweisen.
Wen man dort in Zukunft aber sicher nicht antreffen wird: Monika Gruber.