Geile Show! Prater Catchen übertraf alle Erwartungen

Prater Catchen 2021
Prater Catchen 2021Heute.at
Das Prater Catchen 2021 war eine Achterbahn der Gefühle und übertraf alle Erwartungen.

Nach einem Jahr Pause durfte endlich wieder im zweiten Wiener Gemeindebezirk gekämpft werden. Ohne Corona-Richtlinien hätten weit, weit mehr als die 400 zugelassenen Fans ins Zelt bei der Lilliput-Bahn gepasst, die Location platzte aus allen Nähten.

Schon beim ersten Fight wurde klar, dass es an diesem Abend sehr laut werden würde. Fabio Ferrari setzte sich im Quali-Kampf um den Prater-Pokal vor den tobenden Fans gegen Robert Star, Chris Colen und Serien-Star Georges Khoukaz durch.
Die ehemaligen Tag-Team-Partner Igor und Sultanov ließen das Dach des Festzelts regelrecht abheben. Ein großartiger Kampf endete ein wenig glücklich für den Publikumsliebling Igor.

Das Tag-Team-Match sorgte erstmals für die ganz große Aufregung! Team Deutschland provozierte, spielte unfair, unternahm alles um die Power Horses Michael Kovac und Damon Brix zu schlagen. Die niederträchtigen Taktiken führten tatsächlich dazu, dass die Germanen den Österreichern die Titel abluchsten.

Das heimliche Highlight des Abends war das Hardcore-Match zwischen dem Söldner Franz Schlederer und Travis Cross. "Bügelbrett"-Chants füllten das Prater-Zelt, selten wurde ein Wrestler so einseitig angefeuert. Franz zog Travis eine Tastatur über den Schädel, dann sollte das Bügelbrett kommen. Doch der junge Widersacher des Catch-Veterans kam zurück, packte sogar die gefürchteten Reißnägel aus. Der Söldner lieferte ein episches Comeback und knallte Cross ein Metallblech über den Schädel. Im kurzen "Heute"-Talk sagt Schlederer: "Na bumm, so viele Sterndal hab ich in meiner langen Karriere noch nie gesehen.

Neun aktive Weltmeistertitel auf vier Kontinenten bleiben bei Chris "The Bambikiller" Raaber! Der Steirer hatte aber bei seinem Duell mit Iestyn Rees aus Wales hart zu kämpfen. Eigentlich hätte Rees via Count-Out gewonnen, der Brite forderte aber einen Re-Start. Das sollte ihm auf den Kopf fallen, Bambi reichte sein Finisher, um den EWA-Titel zu behalten.

Im Main-Event ging es also zwischen Peter White und Fabio Ferrari um den Prater-Pokal und den EWA-Europameistertitel. Der rot-weiß-rote John Cena wurde hart betrogen. Nach knapp 20 Minuten Kampfzeit ging der Schiedsrichter zu Boden, Ferraris Managerin griff andauernd ein. Doch White wollte sich nicht geschlagen geben, hätte auch locker gewonnen.

Am Ende wurde es wild! Michael Kovac kam rein, attackierte White, kritisierte seinen ehemaligen Schüler und Freund - er würde nur noch Werbung für eine Burgerkette machen und was er sich erlaubt, eine eigene Wrestling-Schule aufzumachen?

Die Eifersucht von Kovac kostete Peter White tatsächlich seinen Prater-Pokal und auch den Europameister-Titel. Die Fans wanderten sehr, sehr sauer ab. Das Prater-Catchen war dennoch ein geniales Spektakel, obwohl die Fans am Ende doch ziemlich angefressen nach Hause gingen,

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