Zugriff nach Nervenkrimi

Geiseldrama in Deutschland – Polizei stürmt Bank

In Sinzig hatte sich seit 9.00 Uhr ein Täter in einer Bank verschanzt und Geiseln genommen. Nun folgte der Zugriff.
Newsdesk Heute
08.05.2026, 14:57
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Wilde Szenen spielten sich am Freitag in der Stadt Sinzig, im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz, ab. Als ein Geldtransporter bei der Volksbank in der Innenstadt vorfuhr, stürmte ein unbekannter Täter auf den Wagen zu und bedrohte den Fahrer – "Heute" berichtete.

Was folgte, war ein wahrer Nervenkrimi: Seit 9.00 Uhr verschanzte sich der Täter im Tresorraum der Bank – anfangs ging man auch von mehreren Geiselnehmern aus. Mehrere Kräfte der Polizei, Feuerwehr, Rettung und des Spezialeinsatzkommandos SEK rollten an.

Geiseln unverletzt

Der Bereich um die Bank wurde großräumig abgesperrt, für Bewohner, die dadurch nicht zu ihren Wohnungen konnten, wurde eine Betreuungsstelle in der Mensa Barbarossaschule eingerichtet. Auch eine Rettungsstation wurde im Pfarrheim St. Peter aufgebaut. Anrainer sollten in ihren Häusern bleiben.

Wie die "Bild" berichtet, erfolgte dann gegen 14.30 Uhr der Zugriff. Beamte des SEK stürmten die Bank. Zu diesem Zeitpunkt fehlte von dem Täter bereits jede Spur. Man konnte lediglich die Geiseln antreffen. Diese seien unverletzt, waren aber in einem Raum eingesperrt.

Täter flüchtig

Zu welchem Zeitpunkt dem Täter die Flucht aus dem Gebäude gelang, ist unklar. Im Zuge des Einsatzes habe jedenfalls kein Kontakt zu den Geiseln bestanden. Sie sollen jetzt versorgt und befragt werden.

Seitens der Polizei hieß es, dass sich der Täter wohl noch in der Nähe aufhalten könnte. Die Fahndung laufe auf Hochtouren. Auch mit ihm hätten die Beamten im Laufe des Einsatzes keinen Kontakt gehabt. Es könnte sein, dass er bereits kurz nach der Tat die Flucht ergriffen hatte.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.05.2026, 15:08, 08.05.2026, 14:57
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