Polizei im Großeinsatz

Geiseldrama in Supermarkt – Mann hält Frau fest

In einem Supermarkt in Berlin-Marienfelde hält ein Mann seit Stunden eine Frau als Geisel. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.
André Wilding
11.07.2026, 07:30
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In Berlin-Marienfelde läuft seit mehreren Stunden ein Großeinsatz der Polizei. In einem Supermarkt in der Hildburghauser Straße hält ein Mann eine Frau als Geisel. Das bestätigte die Berliner Polizei gegenüber der BILD.

Nach bisherigen Informationen soll der Mann die Frau kurz nach 22 Uhr überwältigt und in seine Gewalt gebracht haben. Seither dauert der Einsatz an. Die Polizei versucht, die Situation ohne Gewalt zu beenden.

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"Die Geiselnahme dauert an"

"Die Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Geiselnahme dauert an", sagte ein Polizeisprecher gegenüber der deutschen Boulevardzeitung.

Vor dem Supermarkt sind Spezialeinsatzkräfte (SEK), zahlreiche Streifenwagen sowie Rettungskräfte und ein Notarzt im Einsatz. Immer wieder bewegen sich schwer bewaffnete Beamte rund um das Gebäude. Im Markt selbst brennt durchgehend Licht. Auch Scharfschützen sollen sich laut BILD bereits vor Ort befinden und sich bereit machen.

Die Polizei steht nach eigenen Angaben mit dem Geiselnehmer in Kontakt. "Es ist so, dass er noch in dem Markt ist, und wir sind mit Kräften hier am Ort", sagte Polizeisprecher Stefan Petersen-Schümann zur BILD.

Zu den Hintergründen der Tat gibt es derzeit keine gesicherten Informationen. Auch über den Gesundheitszustand der Geisel ist bislang nichts bekannt. Anwohner berichteten, der Marktleiter habe von einer Waffe gesprochen. Eine Bestätigung dafür gibt es von der Polizei bisher nicht. Weitere Einzelheiten nennen die Ermittler aus taktischen Gründen nicht.

Bereich weiträumig abgesperrt

Der Bereich rund um den Supermarkt wurde weiträumig abgesperrt. Mehrere Mitarbeiter und Kunden, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Geschäft befanden, verbrachten die Nacht im abgesperrten Bereich. Der Rettungsdienst versorgte sie mit Wärmedecken.

Nach Informationen vor Ort sollen sie noch vom Landeskriminalamt befragt werden. Bis dahin konnten sie sich in einem beheizten Polizeifahrzeug aufhalten.

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