Mit diesem Transport zog ein Autofahrer im Schweizer Kanton Graubünden garantiert alle Blicke auf sich. In Rueun kontrollierte die Polizei einen Skoda-Kombi, der bis unters Dach mit Kunststoffrohren beladen war. Das Problem: Die Rohre ragten vorne aus dem Seitenfenster und hinten mehr als einen Meter über das Auto hinaus.
Der kuriose Einsatz macht inzwischen in den sozialen Netzwerken die Runde. Vor allem die Fotos des Fahrzeugs sorgen für jede Menge Reaktionen.
Wie die Kantonspolizei Graubünden berichtet, standen die Kunststoffrohre vorne rund 55 Zentimeter aus dem Seitenfenster. Hinten ragte die Ladung sogar 1,35 Meter über das Fahrzeug hinaus. Eine vorgeschriebene Kennzeichnung fehlte.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass die Sicht des Lenkers nach rechts erheblich eingeschränkt war. Der Autofahrer wurde angezeigt. Über die weiteren Schritte entscheidet nun die Staatsanwaltschaft.
Während die Polizei den Vorfall ernst nimmt, feiert das Internet den ungewöhnlichen Transport teilweise mit Humor. Unter dem Facebook-Beitrag sammeln sich zahlreiche Kommentare.
"Normal im Bündnerland. 100 Punkte für die Kreativität!", schreibt ein Nutzer. Ein anderer meint: "Problem = Lösung! Seid doch nicht immer so streng."
Andere zeigen hingegen wenig Verständnis. "Hoffentlich Ausweisentzug! Man muss sich halt informieren", fordert ein User. Wieder andere finden, die Aufregung sei übertrieben oder schlagen scherzhaft vor, die Rohre einfach aufs Dach zu legen.
So lustig die Bilder auf viele wirken mögen - die Polizei erinnert daran, dass falsch gesicherte Ladung schnell gefährlich werden kann. Lange Gegenstände dürfen weder die Sicht des Fahrers behindern noch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Ragt die Ladung über das Fahrzeug hinaus, muss sie zudem entsprechend gekennzeichnet werden.