Liga-Geisterspiele nehmen am Freitag Form an

Bild: GEPA-pictures.com
Das Konzept steht, am Freitag wird es diskutiert. Österreichs Bundesliga hat einen klaren Plan, wie die Saison gerettet werden kann.
Für den österreichischen Fußball steht am Freitag ein wichtiger Termin am Programm. Im Rahmen einer Video-Konferenz beraten die Vereine die weitere Vorgangsweise. Vor allem soll geklärt werden, wie Geisterspiele im Detail funktionieren könnten. Ein entsprechendes Konzept wurde erarbeitet.

Der Inhalt: Zu einem Match sollen maximal 200 Personen zugelassen werden. Neben Spielern und Betreuern wären das weitere Angestellte, Schiedsrichter, Ballbuben, TV-Mitarbeiter, Doping-Kontrolleure und Journalisten.

Alle Anwesenden sollen farblich gekennzeichnet werden und sich nur in bestimmten Bereichen bewegen dürfen. Medien-Vertreter auf der Tribüne würden zum Beispiel mit Gelb markiert werden, Spieler mit Rot.

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Nur "rote" Personen werden getestet



Lediglich "rote" Personen müssen sich Coronavirus-Checks unterziehen, erklärt Liga-Vorstand Christian Ebenbauer der APA.

Das Thema Tests – nämlich wer, wie oft und mit welcher Methode – soll ebenfalls am Freitag diskutiert werden. In der Favoritenrolle ist der PCR-Test. Der verrät, ob eine Person aktuell mit dem Virus infiziert ist und ihn auch übertragen kann.



Klar dürfte sein, dass ein positiver Test nicht automatisch zum Liga-Abbruch führt. Der Betroffene soll isoliert werden. Wenn er innerhalb von 48 Stunden zwei weitere PCR-Tests mit negativem Ergebnis abliefert, gilt er wieder als gesund. Jene Menschen, die in Kontakt mit ihm waren, würden engmaschig getestet, allerdings nicht aus dem Spielbetrieb genommen werden.

Zweikämpfe in einer Woche?



Das Konzept sieht vor, die Meisterschaft Mitte Mai wieder zu starten – und im Idealfall bis 30. Juni zu beenden. Somit wäre es nötig, bereits in einer Woche mit dem Mannschafts-Training (inklusive Zweikämpfen) zu beginnen.

Die Pläne werden nach der Video-Konferenz aktualisiert und danach dem Sport- und Gesundheitsministerium übermittelt. Der Ball liegt dann wieder bei der Politik.









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