Geisterspiele! Liga-Klubs dürfen wieder trainieren

Salzburg und der LASK lieferten sich im Grunddurchgang ein hartes Duell um Platz eins. Gernot Trauner und seine Linzer setzten sich gegen Albert Vallci und die Bullen durch.
Salzburg und der LASK lieferten sich im Grunddurchgang ein hartes Duell um Platz eins. Gernot Trauner und seine Linzer setzten sich gegen Albert Vallci und die Bullen durch.Bild: GEPA-pictures.com
Die Bundesliga-Klubs dürfen ab kommender Woche, mit dem Vorbild der deutschen Top-Klubs, das Training in Form von Kleingruppen aufnehmen. Die Saison soll mit Geisterspielen fertiggespielt werden.
Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler gab am Mittwoch Grünes Licht für Geisterspiele. Die Bundesliga-Saison könne so ohne Zuschauer, unter Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen, regulär beendet werden. Die Entscheidung liege nun bei der Liga.

Ab kommender Woche dürfe wie in Deutschland wieder in Kleingruppen trainiert werden. Top-Klubs wie der FC Bayern, Borussia Dortmund und Co. haben das Mannschaftstraining vergangene Woche wieder aufgenommen.

Durch Spiele ohne Zuschauer soll der Meisterschafts-Abbruch verhindert werden, um den finanziellen Schaden für die Bundesligisten zu verringern.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Zehn Spieltage der Meisterrunde und des Abstiegs-Play-offs stehen noch aus. Der LASK führt die Liga nach dem Grunddurchgang sechs Punkte vor Titelverteidiger Red Bull Salzburg an. Die Zähler werden vor der finalen Saisonphase noch halbiert. Je sechs Teams spielen in den beiden Gruppen jeweils zwei Mal gegen die fünf Kontrahenten. Weiter unten seht ihr die Tabelle.

Details zum Spielplan gibt es noch keine. Welche Auflage für ein Geisterspiel nötig sind, gilt es ebenso noch zu klären. Jetzt schon fix: Spieler und Betreuer müssen mindestens 48 Stunden vor einem solchen Spiel einen Coronatest vornehmen lassen. Im Kleingruppen-Training müsse der Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden. Kleingruppen, weil beim Verdacht auf eine Corona-Infektion nicht die gesamte Mannschaft in Quarantäne müsste.









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