Geldnot in Krise: Pläne für großen Tausch um Neymar

Fußball-Superstar Neymar könnte nach der Corona-Krise an alter Wirkungsstätte kicken.
Fußball-Superstar Neymar könnte nach der Corona-Krise an alter Wirkungsstätte kicken.Bild: imago images
Barcelona will den brasilianischen Superstar zurück haben und ist bereit, sehr viel zu investieren – nicht nur an Geld.

Es ist ruhig geworden in der Fußball-Welt. Keine Spiele, kaum noch Trainings, und auch die Transfer-Aktivitäten könnten in diesem Sommer zum Erliegen kommen. Rund um den Brasilianer Neymar ist indes immer etwas am köcheln – und die neuesten Gerüchte sind spektakulär.

So soll Neymar, der erst 2017 den umgekehrten Weg für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro gegangen war, im Sommer von Paris Saint-Germain wieder zurück nach Barcelona wechseln. Die Pariser sind mit dem brasilianischen "Filou" nie so ganz warm geworden. Zu viel Unruhe herrscht um den Brasilianer. Paris stünde zwar aktuell im Viertelfinale der Champions League, die Chancen auf eine Fortsetzung stehen indes ziemlich schlecht.

Bereits 2019 gab es Annäherungen zwischen Barcelona und PSG, den Katalanen waren die Forderungen der Franzosen aber damals zu teuer. Plötzlich stand auch Real Madrid mit im Ring, das seinem Erzrivalen den Superstar vor der Nase wegkaufen wollte.

Vertrag bis 2022 dürfte kaum erfüllt werden

Um den Wechsel zu Real zu verhindern, soll Barcelona mit dem Brasilianer einen Pakt geschlossen haben: Wenn nicht jetzt, dann auf jeden Fall nächstes Jahr.

Das wäre bald so weit. Dass auch Neymar weg will, scheint klar – das Tuch zwischen ihm und Paris-Sportchef Leonardo ist zerschnitten. Neymars Vertrag läuft zwar noch bis 2022, mit einem attraktiven Tauschgeschäft will Barcelona die Pariser aber jetzt überzeugen.

Die Finanzlage ist in der Corona-Krise nicht ganz einfach. 150 Millionen Euro standen einmal im Raum. Diese zu stemmen, dürfte selbst für Barcelona gerade nicht einfach sein. Neymar soll seinem Ex-Klub sogar großzügig punkto Lohn entgegenkommen sein und neuerdings nur noch 24 statt 37 Millionen verdienen – pro Jahr.

Und laut Berichterstattung in diversen spanischen Sportzeitungen könnten die Spanier ihr Wechselangebot mit Antoine Griezmann oder Ousmane Dembele garnieren. Der französische Weltmeister Griezmann war beim PSG schon ein Thema, bevor er sich vor einem Jahr dem FC Barcelona anschloss.

Im Moment ruhen die Verhandlungen. Die Pariser ließen verlauten, sich gerade auf andere Dinge konzentrieren zu wollen. Neymar selber weilt in "Isolation" zusammen mit etwa 20 Freunden in seiner Riesen-Villa vor Rio de Janeiro. Es bleibt ruhig in der Fußball-Welt. Wie lange noch?

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