Ein 37-Jähriger ist am Dienstag am Landesgericht Erfurt zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro verurteilt worden. Grund dafür ist eine Auseinandersetzung, bei der ein Mann ums Leben gekommen ist.
Wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch erklärte, wurde der Angeklagte wegen Körperverletzung schuldig gesprochen. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft den Mann wegen Totschlags angeklagt. Davon wurde er aber freigesprochen.
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Dem 37-Jährigen wurde vorgeworfen, im Juli 2022 in Gotha einem anderen Mann bei einer Rauferei mit einem Messer einen tödlichen Stich ins Herz versetzt zu haben. Auslöser dafür war ein Streit zwischen zwei Gruppen.
Die Klinge traf den Herzbeutel, die Messerspitze brach ab und blieb stecken. Laut Anklage habe der Mann den Tod seines Gegners zumindest in Kauf genommen.
Das Gericht sah das anders und entschied, dass der 37-Jährige nicht wegen Totschlags verurteilt wird. Das Urteil wurde am Dienstag gefällt.